Unser Jahr 2024


So a Glegnheit kommt ned nomoi!

oder „Der Musikverein zwei Tage in Bayern“

 

Die Isar. Sie gilt als eine der schönsten und vielfältigsten Flusslandschaften Bayerns. Sie entspringt im Karwendelgebirge und fließt mit einer Länge von knapp 300 Kilometern durch wunderschöne Landschaften. Ruhig, gemächlich und leise. Bis jetzt, denn wir wollten ca. 30 Kilometer davon erkunden...

Beginnen wir jedoch von vorne:

Samstag, 15. Juni 2024

Unser aktiver Musiker Thomas hatte schon lange die Idee, zu seinem 30-jährigen Firmenjubiläum mit seiner kpl Belegschaft, wie auch mit den aktiven Mitgliedern des Musikvereins ein gemeinsames Wochenende zu verbringen. Getreu dem Motto: „Nicht darüber reden, sondern machen“ startete, nach monatelanger Planung und Organisation punkt halb sechs der Bus Richtung München.

Die Stimmung war trotz Regenwetter super und nach knapp 4,5 h Fahrt, inkl einer längeren Zopf- und Kaffeepause bei Landsberg, kamen wir in Erding an. Eine Führung der Erdinger Brauerei stand an und nach einer herzlichen Begrüßung und dem obligatorischem Begrüßungs-Hefeweizen wurden uns einige interessante Fakten  von dieser Brauerei und allerlei Wissenswertes von deren Geschichte erzählt. Nach einem ca einstündigem Rundgang über das Gelände, gab es die erste Brotzeit des Wochenendes mit bayrischen Weißwürsten oder Obazdn, Brezn und eine erfrischende Auswahl an Erdinger-Bieren. Wir ließen es uns verständlicherweise zwischendurch nicht nehmen in dieser gemütlichen Wirtshaus-Runde etwas Musik zu machen, was auch beim Personal sehr guten Anklang fand.

Nachmittags ging es weiter nach München-Parkstadt Schwabing, um im Hotel einzuchecken. Da mittlerweile die Wolkendecke aufriss, stand einem kurzen Biergartenbesuch bis zum Abend nichts im Wege. Im Wirtshaus „brunnwart“, ganz in der Nähe des Englischen Gartens, ließen wir es uns anschließend bei einem herzhaften und leckerem Abendessen so richtig schmecken. Einen herzlichen Dank an dieser Stelle an unseren Musiker Josef, der nachträglich mit uns an diesem Abend seinen runden Geburtstag nachfeierte.

Der Ausklang fand bis spät in die Nacht in der hoteleigenen Rooftop One-Bar statt, welche sich in der obersten, zwölften Etage befand und es für uns eine herrliche 360-Grad-Rundum- Aussicht auf München gab.

Selbst verwundert waren wir tagsüber, dass von unserem Hotel aus, alle Ziele fußläufig in 10min erreichbar waren. In den Biergarten. Ins Wirtshaus zum Abendessen und wieder zurück. Zur U-Bahn. Einfach überall hin waren es „10min“. Mehr oder weniger. Gefühlt eigentlich eher mehr. Da kam uns das in den Sinn:

„Wenn Sie vom Hauptbahnhof in München ... mit zehn Minuten, ohne, dass Sie am Flughafen noch einchecken müssen, dann starten Sie im Grunde genommen am Flughafen ... am ... am Hauptbahnhof in München starten Sie Ihren Flug. Zehn Minuten. Schauen Sie sich mal die großen Flughäfen an, wenn Sie in Heathrow in London oder sonst wo, meine sehr ... äh, Charles de Gaulle in Frankreich oder in ... in ... in Rom.

 

Wenn Sie sich mal die Entfernungen anschauen, wenn Sie Frankfurt sich ansehen, dann werden Sie feststellen, dass zehn Minuten Sie jederzeit locker in Frankfurt brauchen, um ihr Gate zu finden. Wenn Sie vom Flug ... vom ... vom Hauptbahnhof starten - Sie steigen in den Hauptbahnhof ein, Sie fahren mit dem Transrapid in zehn Minuten an den Flughafen in ... an den Flughafen Franz Josef Strauß.

 

Dann starten Sie praktisch hier am Hauptbahnhof in München. Das bedeutet natürlich, dass der Hauptbahnhof im Grunde genommen näher an Bayern ... an die bayerischen Städte heranwächst, weil das ja klar ist, weil auf dem Hauptbahnhof viele Linien aus Bayern zusammenlaufen.“

(Edmund Stoiber, 2002)

Sonntag, 16. Juni 2024

Nach einem ausgiebigen Frühstück fuhren wir mit dem Bus früh morgens nach Wolfratshausen. Hier, noch an der Loisach, befand sich der Einstieg zur Isar-Floßfahrt. Ein großes Floß, in den frühen Morgenstunden aus dicken Baumstämmen zusammengebaut, wartete bereits auf uns. Bis zu 60 Personen finden auf solch einem Floß Platz, inkl. Sitzbänke, Stammtisch, einem Getränkelager und einer Toilette (diese befand sich übrigens im 2. UG). Als dieses durch unsere Hilfe mit den letzten Kisten, Kartons, Speisen und Getränken beladen war, und alle an „Bord“ waren, legten wir ab. Schon gleich sorgte eine 3-Mann Kapelle mit Ihrer frohen Musik und dem ersten „Ein Prosit“ jetzt, wie auch während der knapp 6-stündigen Floßfahrt für gute Laune und ausgelassene Stimmung.

Durch das Naturschutzgebiet ging die Floßfahrt gemächlich vorbei am Isarspitz, wo die Loisach in die Isar mündet, in Richtung Ickinger Wehr. Nach dem Weißwurst-Frühstück, in etwa bei Kilometer 12 erreichten wir das Mühltal - hier wartet Europas längste Flossrutsche auf uns. Dieses spritzige Vergnügen war definitiv ein Höhepunkt dieser Fahrt! Bei einem anfänglichen Gefälle von 9 % erreicht das Floß bei der Bewältigung eines Höhenunterschieds von ca. 18 Metern und einer Länge  von 345 Metern auf seiner rauschenden Fahrt eine Geschwindigkeit von bis zu 42 km/h! Nach diesem unvergesslichen Abenteuer und ein paar nassen Schuhen, ging die Reise auf der Isar weiter;  vorbei an dem berühmten Georgenstein, bis hin zur nächsten Rutsche am Baierbrunner Wehr. Bei viel Musik, bester Stimmung, immer besser werdendem Wetter und einem ausgiebigen Durst, gab es nach einem Mittagessen und einer kurzen Pause an Land kein Halten mehr und der Eine oder andere durfte, mehr oder weniger freiwillig, das ca 13 Grad kalte Wasser der Isar mal ganz vorsichtig antesten – treffender formuliert: man wurde kurzerhand so wie man war ins kalte Wasser geschmissen, mit Schuhe und Kleidung!

Da man sich auch während der Fahrt auf den Baumstämmen frei bewegen konnte, half man den Flössern gerne beim Richten des Essens und versorgte die Gruppe mit ausreichend Getränken. So kam keine Langeweile auf. Im Gegenteil. Wir hatten alle zusammen von Anfang bis zum Ende eine Riesen Gaudi. Und so verging die Zeit viel zu schnell. Weitere, etwas kleinere Flossrutschen wurden durchfahren und bald erreichten wir die zentrale Floßlände in München Thalkirchen und somit leider schon unser Ziel. Nachdem auch noch hier ein paar weitere Personen der Vorstandschaft, wie auch der aktiven Kapelle in das keimfreie und glasklare Wasser (?) der Isar geworfen wurden, man sich dann am Bus umgezogen hatte und seinen Tonkrug das letzte Mal gefüllt hatte, ging es langsam heimwärts.

 

Zum heutigen Tag musste man nicht viel erklären - man muss es definitiv erlebt haben...! Es waren wunderschöne, aberwitzige Stunden. Das Wetter spielte schlussendlich auch mit und sorgte für sommerliche Temperaturen (wir hatten ja auch alle schön zwei Tage lange die Teller aufgegessen und die Krüge ausgetrunken). Ein Riesen-Dankeschön gilt allen, welche diese Reise organisiert, wie auch finanziell unterstützt haben, aber auch jedem Einzelnen, der mit dabei war und so seinen Teil zu diesem unvergesslichen Erlebnis-Wochenende beigetragen hat.

 

DANKE !!!!


Weinfest, Dorffest, Hohentwielfest 2024

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Auch wenn das Wetter momentan noch etwas zu wünschen übrig lässt, freuen wir uns auf einen hoffentlich wunderschönen und sommerlichen Juli. Die Vorbereitungen auf die Veranstaltungen, an denen wir mitwirken sind in vollem Gange, allen voran das Weinfest Singen, welches vom 03.-06. Juli stattfindet. Am 06./07. Juli findet zudem das Überlinger Dorffest "s´Fäscht am Mühlbachplatz" statt. Hier sind wir zusätzlich musikalisch am Sonntag morgen zum Frühschoppen ab 11.00 Uhr dabei.

Aller guten Feste sind drei, auf denen wir vertreten sind: Auch das Hohentwielfest am 21.Juli lassen wir uns in diesem Jahr nicht nehmen. Wir würden uns freuen auf allen drei Festen jede Menge Überlingerinnen und Überlinger, Gönner und Freunde des Musikvereins anzutreffen.

(Weinfest Singen. Bild wurde zur Verfügung gestellt von EVENT promotions)


Ein Nachwuchsmusiker ist da! Alles gute für Eure gemeinsame Zukunft!

Ein Musiker-T-Shirt für den Kleinen Arvid und ein Blumensträußchen für Musikerin und Mama Inga, das überreichten Anja und Andreas beim obligatorischen Babybesuch.

 

Bereits im Januar kam Arvid gesund auf die Welt, jetzt wurde es mal Zeit zu gratulieren. Wir freuen uns mit Euch auf den Kleinen, wünschen Euch in Eurer Familie alles Gute, Gesundheit, Zufriedenheit und viele ruhige Nächte; aber wir würden uns auch noch auf mehr Nachwuchsmusiker freuen... wir haben noch ein paar T-Shirts ;-)


"Servus Österreich" - Das war unser Jahreskonzert am 04.05.2024

Mit seinem Jahreskonzert setzte der Musikverein Überlingen am Ried einem sonnigen Frühlingstag ein krönendes Ende. Mit „Servus Österreich“ nahmen sie die Gäste mit auf einen musikalischen Streifzug durch unser Nachbarland. Ein erster Applaus galt der Jugendkapelle BoBaÜ unter der Leitung von Klaus Matt, die unter anderem mit Melodien von Taylor Swift und Disney`s Aladin begeisterte.

Nach kurzer Pause eröffnete die Hauptkapelle unter Leitung von Florian Fritschi mit der „Wiener Philharmoniker Fanfare“ den Konzertabend. Dem folgte die „Strauss – Gala „ mit bekannten  Melodien im Walzertakt, die zum mitwiegen einluden. Zwischen den Darbietungen gab es launige Ansagen der Moderatoren Franziska Lauber und Andreas Gnädig.

Mit der Melodienfolge aus dem Singspiel „Im weissen Rössl“ folgte ein weiterer Klassiker, der Erinnerungen an die 50er Jahre und den Wolfgangsee weckte.

Traditionell am Jahreskonzert wurden verdiente Musiker für ihr Engagement in der Blasmusik von Birgit Schröder, Geschäftsführerin des Blasmusikverbandes Hegau Bodensee, geehrt. Sandra Heinrich und Timo Scheffold 20 Jahre, Dirigent Florian Fritschi 25 Jahre sowie Anja Engelmann und Stefanie Brutscher für 30 Jahre. Mit dem Radetzky – Marsch  gratulierten auch die Musikkameraden.

Eine ganz andere Musikrichtung zeigte sich im zweiten Teil des Abends. Mit einem Abstecher in die Austro – Pop – Szene würdigte man mit „Best of Rainhard Fendrich“ und Ambros – Das Leiwandste! die eigentlichen Begründer dieser Stilrichtung.

 

Um den musikalischen Kreis zu schliessen durfte natürlich die Volksmusik nicht fehlen. Mit dem Volksmusik – Potpourri „So klingts bei uns dahoam“ verabschiedete sich der Musikverein Überlingen am Ried von seinem Publikum.

Vorstellung der Register & Besetzung der aktiven Kapelle

Grüß Gott, der Herr Kapellmeister:

 

Florian Fritschi

 

Querflöten:

Wenn man sich vorstellt, Instrumente könnten sprechen, dann wären die drei wahre "Quasseltanten". Sie haben selten Pausen und sind immer ganz vorne mit dabei. Die wichtigste Eigenschaft einer Flötistin / eines Flötisten ist: Gefühl - also das, was die anderen Registerkollegen nicht haben. Das geht sich also gut aus bei:

 

 Stefanie Brutscher

Anja Engelmann

Jonas Heinrich

 

Klarinetten:

Gerne hätten sie auch Federweißer getrunken, da aber erst Frühling ist, spielen aus der "Weißweinschorletruppe" mit:

Luna Engelmann

Franziska Lauber

Simone Morschl

Leonie Scheffold

Jasmin Schröder

Birgit Wieland

 

Tenorhon/ Bariton:

Wenn man in Österreich "Jo eh" sagt - oder es gar gesagt bekommt - ist das nahezu bundesweit so zu verstehen: "Ich verstehe, was du mir damit sagen willst, es ist mir aber recht herzlich egal"(Vielleicht werde ich deinen Vorschlag irgendwann mal umsetzen...). Wie das zu diesem Register passt? "Jo eh ?!?"

 

Philipp Gartmaier

Andreas Gnädig

 Michael Schuler

 

Kleinblech:

Da gibt es heuer nicht mehr zu schreiben:

Österreich hat Sissi. Wir haben:

 Helmut Engelmann

Thomas Handloser

Simon Hugenschmidt

Josef Läufle

Bert Steidle

 

Posaunen:

Neigt sich der Sommer dem Ende zu, dann ist es wieder soweit: Zeit für Almabtriebe. In Österreich werden dann zu dieser Zeit ca 180.000 Kühe, Ziegen und Schafe von der Alm getrieben. Das wäre nichts für die Posaunen, da diese immer schleppen und dem Viech gar nicht hinterher kommen würden... Zudem stellt sich draußen in den Bergen die Frage, was Posaunen und ein Blitz gemeinsam haben? Beide treffen niemals zweimal die selbe Stelle. Bei uns trifft das zu bei:

 Herbert Heinrich

Wolfgang Morschl

Florian Moser

Veronica Paolino

 

Saxophon: 

Die Original Mozartkugel kommt aus Salzburg - dieser besondere "Happen" ist einfach typisch Österreich! Ganz besonders im Musikverein ist auch das Saxophonregister. Dafür zuständig sind am Konzert:

 

 Sandra Heinrich

Thomas Huber

Stefan Letzin

 Leonie Schröder

  

Bass/ Tuba:

Schon gewusst? Die Tuba ist das Instrument des Jahres 2024! Der in Österreich geborene Anton Bruckner (Komponist) würde 2024 zweihundert Jahre alt werden. Da war Ötzi schon etwas älter. Den Österreichern ist Kaffee übrigens sehr wichtig, so wichtig wie bei uns diese Instrumente. Österreich hat Tunnel und Pässe. Wir haben eben Tuba und Bässe - und fahren hervorragend mit: 

 

Christian Alscher

Hubert Gnädig

 

Schlagzeug

Jeder kennt sie, die beiden Schlagzeuger. Selbst diejenigen, welche die beiden bärigen, tummelnden Hallodris in ihren Hatscher hinten in ihrem Ballawatsch nicht kennen, hört die beiden Maxerl. Ihnen geht gern mal der Schiach, wenn es ums marschieren geht, denn beide sind fußmarod. Lieber zwickn sie a Hüsn und tun es abischwaben anstatt urgschmeidig ein leckereres Tschopperlwasser zu trinken. Es gilt „I am from Schlagzeug“ bei:

 

Andreas Pfleghaar

Timo Scheffold

 

 

So, sind derweil am Schluss; Pfiat enk!

Rezept für meine Leibspeis`

Wir haben hier ein super einfaches Rezept aus Österreich für euch:

 

Ihr benötigt:

180 gr Ananas

100 gr Orange

200 gr Preiselbeeren

80 gr Spinat

1 Stück Ingwer

2 Stück Knoblauch

250 gr Mehl

1 Stück Butter

1 EL Marillenmarmelade

1 TL Öl

 

Es wird alles in kleine Würfel geschnitten und zusammen in eine Schüssel gegeben. Das Mehl, die Marmelade und das Öl hinzugeben und vermengen. Anschließend Schüssel gut verschlossen zurück in den Kühlschrank, Bier aufmachen, fertig.


MUSIKVEREIN BLICKT ZURÜCK

Einen Rückblick auf das vergangene Vereinsjahr 2023 gab es bei der Generalversammlung des Musikvereins Überlingen am Ried am Sonntag, den 7. April 2024 im Bürgerhaus. Vorsitzende Anja Engelmann begrüßte alle

Anwesenden, besonders Ortsvorsteher Bernhard Schütz mit dem Ortschaftsrat, den stellvertretenden Verbandsvorsitzenden Jürgen Schröder und die Ehrenmitglieder Erwin Jäkle und Klaus Rimmele, alle Vorsitzenden der örtlichen Vereine, sowie alle aktiven Musiker und passiven Mitglieder.

 

Im Tätigkeitsbericht ließ Schriftführerin Birgit Wieland das vergangene Vereinsjahr mit 15 öffentlichen Auftritten und 40 Gesamtproben noch einmal Revue-passieren. Zu den Höhepunkten zählten das Probenwochende im Schwarzwald, das Jahreskonzert als Wunschkonzert und das Musikfest am Türmleweiher. Auch der umfassende Kassenbericht von Kassiererin Simone Morschl war sehr erfreulich. Die beiden Kassenprüferinnen Heike Lauber und Andrea Datz bescheinigten eine einwandfreie Kassenführung und dass die Finanzen des Musikvereins bei Simone Morschl in guten Händen sind. Dem schloss sich Anja Engelmann an.

 

Die stellvertretende Jugendleiterin Franziska Lauber gab einen Überblick über die vielen Aktivitäten des JBO während des vergangenen Jahres. Zu den Höhepunkten zählten die Konzerte in Weiler und Moos und der Auftritt bei Blasmusik am See und der Ausflug  in den Kletterwald bei der Insel Mainau. Ihr besonderer Dank galt den Dirigentinnen Vanessa Habres, Eva Bielefeld und Petra Hein für Ihr Engagement im Jahr 2023. Seit Ende September gibt es die Musik Kids unter der Leitung von Leonie Schröder. Bei den Musik Kids wird versucht den Kindern das Thema Musik spielerisch beizubringen. Unterstützt wird Leonie Schröder von Jonas Heinrich und Hannah Schröder. 

 

Als Musikverein verbringt man viel Zeit zusammen –  so unser Dirigent Florian Fritschi. Trotzdem würde er gerne mehr Zeit mit manchen Musikern verbringen. Etwas mehr Probenbesuch würde sich positiv auf das gesamte Orchester auswirken. Aktuell steht das Jahreskonzert am 4. Mai 2024 im Fokus. Für guten Probenbesuch erhielten

Birgit Wieland, Hubert Gnädig, Anja und Helmut Engelmann ein Präsent. Desweiteren gab eine kleine Aufmerksamkeit für Christian Alscher und Michael Schuler für ihre Unterstützung bei den Noten.

 

Beeindruckt von den Berichten der Schriftführerin , der Kassiererin und der Jugendleiterin nahm Ortsvorsteher Bernhard Schütz die Entlastung der Vorstandschaft vor. Bei den anschließenden Wahlen wurden 2. Vorstand Andreas Gnädig, Schriftführerin Birgit Wieland, Festwart Philipp Gartmaier, aktive Beisitzerin Stefanie Brutscher, passiver Beisitzer Roland Meier und die Kassenprüferinnen Heike Lauber und Andrea Datz einstimmig für 2 Jahre in ihren Ämtern bestätigt. Für die nicht mehr zur Wahl stehende stellvertretende Jugendleiterin Franziska Lauber

wurde Leonie Schröder einstimmig von der Versammlung zur stellvertretenden Jugendleiterin gewählt.

 

Neu in die Reihen der Aktiven aufgenommen wurden Daniela Schmidt und Leonie Scheffold. Die Damen unterstützen das Saxophonregister.

 

Geehrt wurden Timo Scheffold und Sandra Heinrich 20 Jahre, Florian Fritschi 25 Jahre, Anja Engelmann und Stefanie Brutscher 30 Jahre für ihre Verdienste im Musikverein Überlingen am Ried und erhielten einen Gutschein. Die Ehrung vom Blasmusikverband wird traditionell am Jahreskonzert am 4. Mai 2024 vorgenommen. Florian Fritschi wurde für seine 25 jährige aktive Tätigkeit vom Musikverein zum Ehrenmitglied ernannt. Sehr herzlich bedankte sich die Vorsitzende bei der aus der Vorstandschaft ausscheidenden stellvertretenden Jugendleiterin Franziska Lauber für ihren Einsatz rund um die Jugend während der letzten 7 Jahre und überreichte ein Geschenk.

 

Nun bedankte sich Anja Engelmann bei allen Personen, Firmen und Sponsoren für die Unterstützung, besonders bei der Gemeinde für das Pflanzen der Bäume am Türmleweiher, die bei zukünftigen Festen für natürlichen Schatten sorgen werden.

 

Zum Schluss der Versammlung gab es noch einen Ausblick auf 2024

-          Erstkommunion       am 13. April

-          Jahreskonzert            am 04. Mai     Riedblickhalle

-          Frühschoppen          am 19 . Mai    in Schmalegg

-          Frühschoppen          am  07. Juli     Dorffest Überlingen a. R.

-          Weihnachtstheater 2024                 Riedblickhalle

 

Alle die den Musikverein Überlingen am Ried gerne hören und sehen möchten sind bei allen Auftritten herzlich willkommen.

 


Happy Birthday, V2!

Und ein zweiter, runder Geburtstag stand nur wenige Tage später an. Den 40. Geburtstag durfte unser Andi feiern und hatte für diesen Tag ein großes Fest veranstaltet. Es war selbstverständlich, dass ein Geburtstagsständchen von uns nicht fehlen durfte. Zudem wurde ein Geburtstagsgeschenk von unserer Vorsitzenden Anja überreicht.

Andi ist seit 1996 fest mit dem Musikverein verbunden und seitdem aktives Mitglied. Seit 2010 ist er unser 2. Vorstand und immer ganz vorne mit dabei, was Planung und Arbeitseinsatz betrifft und hat stets ein Lächeln und immer einen Spruch auf Lager. Andi, wir wünschen Dir alles, alles Gute zum Geburtstag, viel Spaß weiterhin mit der Musik und beim Musizieren in deinem Musikverein Überlingen am Ried. Happy Birthday, V2!


Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag!

Zu einem ganz besonderen, runden Geburtstag gratulierten unsere beiden Vorsitzenden Anja und Andreas unserem Ehrenmitglied Hubert.

Seit dem Jahre 1998 ist er Ehrenmitglied, Freund und Gönner des Vereins und ein immer wieder gern gesehener Gast an unseren Veranstaltungen. Auch freuen wir uns, wenn wir am Rosenmontag mit Musik bei ihm zuhause freudig empfangen und bestens verpflegt werden.

Jetzt durfte Hubert seinen 70. Geburtstag feiern und es wurde ihm in gemütlicher Runde ein kleines Präsent überreicht. Auch wir Musiker möchten uns Anja und Andreas anschließen und wünschen dir zum Geburtstag weiterhin alles erdenklich Gute, natürlich weiterhin beste Gesundheit und in den nächsten Jahren noch ganz viele unvergessliche Reisen.


EINLADUNG ZUR GENERALVERSAMMLUNG

 

Der Musikverein Überlingen am Ried hält seine

Generalversammlung für das Vereinsjahr 2023 am

 

              SONNTAG, 7. APRIL 2024, 20 UHR

 

im Bürgerhaus ab.

       

TAGESORDNUNG

 

1.      Begrüßung

2.      Totenehrung

3.      Tätigkeitsbericht

4.      Kassenbericht

5.      Bericht des Jugendleiters

6.      Bericht des Dirigenten

7.      Entlastung der Vorstandschaft

8.      Neuwahlen

9.   Neuaufnahmen

10.Ehrungen

11.Verschiedene Wünsche und Anträge

 

 

 Der Musikverein Überlingen am Ried freut sich auf ihr Kommen.


Hoorig! - MVÜ unterwegs an der Fasnet 2024

Zur Einstimmung auf die fünfte Jahreszeit begleitete der Musikverein Überlingen am Ried die Chrützerbrötli – Zunft zum Jubiläumsnarrentreffen nach Gottmadingen.

 

Auch die Jubiläumsparty der Zunft am Samstag 3. Februar, anlässlich des 66. Geburtstages wurde vom Musikverein Überlingen am Ried musikalisch umrahmt.

 

In gewohnter Weise trafen sich die Musiker zum „Wecken“ des Dorfes am frühen Morgen des „Schmutzigen Dunschtig“ am „Lädele“ und zogen mit närrischer Musik durch die Strassen.  Nach dem Weißwurstfrühstück bei Familie Alscher, ging es mit Musik zur Schliessung der Ortsverwaltung. Dort wurde der Musikverein schon erwartet. Unter den Klängen der Faschingspolka und Co. übergab Ortsvorsteher Bernhard Schütz ein letztes Mal nur widerwillig seine Schlüssel an die Narren.

Anschliessend  folgte die Befreiung der Schüler in der Riedblickhalle. Mit vielen Narren im Gefolge setzte sich der Zug in Richtung Mühlbachplatz  fort, wo dann der Narrenbaum unter den Klängen des Narrenmarsches aufgestellt wurde. Am Nachmittag gratulierten die Musiker unserer Posaunistin Vero zum Geburtstag und wurden mit Kaffee und Kuchen belohnt.

Am frühen Abend traf man sich im Nachthemd am „Pumpenhäusle“ zum Hemdglonkerumzug, mit einem Abstecher zum  Narrenbaum und anschliessend zum Hemdglonkerball in der Riedblickhalle.

 

Am Freitag hatten die Musikids zur „Piratenparty“ Kinder und Jugendliche ins Bürgerhaus eingeladen. Ein voller Erfolg für die Initiatoren Leonie und Hannah Schröder und Jonas Heinrich.

 

Am Fasnachtssamstag nahm der Musikverein am traditionellen Kinderumzug der Poppele-Zunft durch die Innenstadt von Singen teil. Viele Narren feierten begeistert mit. Am selben Abend gab die „Lumpenkapelle“ vom Musikverein  bei der TSV – Fasnachtsparty auf dem Sportplatz in Überlingen am Ried eine kurze musikalische Einlage.

 

Das Highlight für die Musiker war der 75. Hüüserb`such am Rosenmontag. Nach einem reichhaltigen Frühstück bei Familie Engelmann, waren die Musiker Gast beim letzten Gründungsmitglied des Hüüserb`suchs, dem Ehrenvorsitzenden Herbert Brutscher. Eine Überraschung war die Überreichung einer Ehrenurkunde durch Anja Engelmann und Andreas Gnädig. Zugleich konnte man in Fotoalben aus vergangenen Zeiten schmökern, die Herr Brutscher bereitgelegt hatte.  Mit viel Musik, guter Laune und vielen Leckereien ein rundum gelungener Tag. Danke allen Gastgebern.

 

 Mit dem Fällen des Narrenbaumes und dessen Verbrennung am Fasnachtsdienstag ist die  Fasnacht 2024  nun auch Geschichte .


Fasnet 2024 und der damit verbundene 75. Rosenmontags-Hüüserb´such

Begeben wir uns zuerst auf eine klitzekleine Zeitreise zurück in das Jahr 1949: Erstmals in diesem Jahr zogen die  Musikerinnen und Musiker von Haus zu Haus und freuten sich auf die Einladung zu Speis und Trank. Der damals erste Vorsitzende Alfons Brutscher (1. Vorsitzender von 1948-1955) war erkrankt und der Musikverein Überlingen am Ried erfreute ihn damals am Rosenmontag mit einem Genesungsständchen. In bester Fasnetlaune besuchte man nach diesem Ständchen noch weitere Häuser im Dorf und so war der Häuserbesuch geboren.

Die Gastgeber in den weiteren Folgejahren waren die Musiker, Freunde und Gönner des Vereines sowie Gemeinderäte und Geschäftsleute. Seit dieser Zeit, also in diesem Jahr zum 75. Mal, ziehen die Musikerinnen und Musiker am Rosenmontag durch das Überlinger Narrennest.

Vieles ist in diesen vielen Jahren am Fasnetmäntig dem „höchsten Feiertag der Überlinger Musik“ geschehen. Noch gar nicht so lange her zum Beispiel im Jahre 2021, wurde der Hüüserb`such erstmalig (und hoffentlich letztmalig) online über einen Video-Chat abgehalten. Eine andere Möglichkeit sich zu treffen gab es wegen der starken Corona-Einschränkungen einfach leider nicht. Vorab konnte man sich als Teilnehmer und/oder als Gastgeber anmelden. Die Gastgeber durften am Rosenmontag zu einem bestimmten Zeitpunkt die aufgestellten Taschen füllen und die Teilnehmer holten die vollen Taschen wiederum innerhalb eines bestimmten und angegebenen Zeitslots ab. Ganz Coronakonform also mit ausreichend Abstand und ohne sich in die Quere zu kommen funktionierte das hervorragend und um 14.00 Uhr konnte der Hüüserb`such 2021 beginnen.

Viele weitere, tolle Geschichten gab es immer neu zu erleben und gibt es Jahr für Jahr zu erzählen. Vor allem viele lustige, unvergleichliche und vor allem unvergessene Stunden schreibt der jährliche Hüüserb`such, übrigens die älteste Fasnetstradition in Überlingen am Ried (!), neu.

Für unser Jubiläum würden wir uns über Gastgeber freuen, welche uns innerhalb der letzten 75 Jahre begleitet haben. Wir würden uns über Gastgeber freuen, welche komplett neu und das erste Mal mit uns Teil der Hüüserb´such-Geschichte werden wollen. Wir würden uns freuen, wenn ihr auch weiterhin ein offenes Ohr für unsere Musik habt. Anmeldungen als Gastgeber nehmen unsere beiden Vorsitzende Anja und Andreas gerne zeitnah entgegen. Für weitere Fragen und Infos bzgl Gastgeber stehen alle aktiven Musiker und Musikerinnen gerne parat.

 

 

Wir freuen uns jetzt schon auf einen wunderschönen 75. Hüüserb`such mit tollen Erlebnissen, unvergesslichen Begegnungen und viel Musik in unserem Überlingen am Ried.