Unser Jahr 2026


Der Musikverein in Riedöschingen am 16.05.2026

125 Jahre Musikverein Riedöschingen – das wurde an insgesamt vier Tagen von unseren Musikfreunden im Mai ab dem Vatertag mit einem großartigen Musikprogramm gefeiert. In der großen Festscheune „Uf´m Schabel“ weit außerhalb vom Ortskern durften wir am Samstag Abend für die musikalische Unterhaltung sorgen.

 

Bereits zum dritten Mal waren wir als Kapelle in Riedöschingen zu Gast. Nur dieser Auftritt war für uns ein ganz Besonderer, denn unser neuer Dirigent Thomas Zelt hatte mit uns seinen ersten, öffentlichen Auftritt. Genau wie wir Musiker war er Feuer und Flamme, das Geprobte endlich zu zeigen. Zwei Stunden lang gab es von ihm ein bunt zusammengestelltes Repertoire von unseren „alten“ Klassikern und einigen neuen Titeln.

 

Wie bereits berichtet war Thomas 1. Flügelhornist im Orchester des bekannten Startrompeters Walter Scholz. In Riedöschingen stand er mit seinem Instrument und dem kompletten Kleinblechregister im Mittelpunkt und glänzte bei einem Solostück. Der Applaus für das Register ließ selbstverständlich nicht lange auf sich warten.

 

Andreas führte wie gewohnt, immer mit einem Musikerwitz auf Lager, durch das Programm. Wobei unser Dirigent in der Probe einst wortwörtlich ergänzte: „ dass es keine Musikerwitze geben würde – es sei alles wahr!“ 😊

 

Trotz des anfangs eher geringeren Andrangs füllte sich die Festscheune nach und nach und bevor die Partyband „Shark“ um 21.00 Uhr die Scheune zum Beben brachte, durfte eine verdiente Zugabe von uns nicht fehlen.

 

Wir vom Musikverein dürfen stolz sein, solch einen Vollblut-Musiker als musikalischen Leiter zu haben. Mit frischem Wind starten wir in Kürze in unsere Sommersaison und es stehen einige Auftritte an. Schön, dass so viele Auftritte in diesem Jahr hier in Überlingen am Ried stattfinden werden. Über viele Zuhörer freuen wir uns hier dann ganz besonders!


Vorfreude auf das Singener Weinfest 2026

Ein gutes Glas Wein an einem lauem Sommerabend. Gute Gespräche mit netten Leuten – das findet man auch wieder in diesem Jahr am Singener Weinfest, auf dem malerischen Festplatz unter den alten Eichenbäumen am Fuße des Hohentwiels. Hier laden an insgesamt sechs Tagen regionale Weingüter und Winzer ein, unzählige Weinspezialitäten zu verköstigen. Dazu gibt es natürlich allerlei herzhafte und süße, vor allem leckere Speisen. Aber nicht nur das kulinarische Herz wird hier höher schlagen – auch das musikalische Rahmenprogramm mit talentierten regionalen Bands lädt zum Verweilen ein.  

Wir vom Musikverein freuen uns auch in diesem Jahr wieder mit unserem kleinen Essenstand dabei sein zu dürfen und werden die Besucher wie gewohnt mit leckeren Speckbroten, Rettich oder Käseschalen verköstigen. Ein Geheimtipp ist im letzten Jahr unser „Musiker-Fetzen“, also der Wurstsalat für die Hand, geworden.

 

Das Fest findet an folgenden Terminen immer ab 16 Uhr statt:

Donnerstag 02. - Samstag 04. Juli 2026

Donnerstag 09. - Samstag 11. Juli 2026

 

Wir freuen uns ganz viele bekannte Gesichter aus unserem Ort und dem Umkreis zu sehen. Mehr Infos dazu gibt es auf unserer Homepage oder auf der Seite des Veranstalters unter

 

www.weinfest-singen.de


Musikverein on tour

Zum traditionellen Maiausflug trafen sich die Musiker samt Anhang und mit dem Fahrrad am Bürgerhaus. Dort startete die Radtour durch die vordere Höri. Ziel war das Fest des Musikvereins Bankholzen,  wo man das Frühschoppenkonzert des Musikvereins Hondingen genießen konnte. Ausgeruht und frisch gestärkt kehrte man über Bohlingen und den Galgenberg nach Überlingen zurück.

Am frühen Nachmittag erwartete uns dort ein von Simon Hugenschmidt entfachtes Grillfeuer unterhalb seines Anwesens. Gemütlich, unter blühenden Obstbäumen, wurden die mitgebrachten kulinarischen Köstlichkeiten verzehrt.

Am frühen Abend ließ man einen rundum gelungenen Tag beim Fest der Feuerwehr ausklingen.


Ein neuer Dirigent für den Musikverein Überlingen am Ried

„Zeit die wir uns nehmen, ist Zeit, die uns etwas gibt“

 (Ernst Ferstl)

2026 – mit dem Beginn des neuen Jahres beginnt auch eine neue Zeit im Musikverein Überlingen am Ried. Nach vielen schönen Jahren unter der Leitung von Florian Fritschi (wir berichteten) wurde ein Dirigentenwechsel vollzogen und wir begrüßen recht herzlichen unseren neuen Dirigenten Herrn Thomas Zelt in Überlingen am Ried.

Thomas Zelt leitet personalverantwortlich das Sachgebiet Blasinstrumente/ Schlagwerk an der Städt. Musikschule Mannheim. Diese gehört mit fast 10000 Schülerinnen und Schülern zu den größten in Deutschland. Hier unterrichtet Thomas Zelt seit 1985 als Instrumentalpädagoge für Trompete. Gleichzeitig ist er seit seinem 23. Lebensjahr als Blasorchesterdirigent tätig. Seit 1995 organisiert der Vater von drei erwachsenen Kindern außerdem den Regionalwettbewerb „Jugend musiziert“ Mannheim mit westl. Rhein-Neckar-Kreis. Viele seiner Schülerinnen und Schüler nahmen bei diesem Wettbewerb erfolgreich, bis hin zur Bundesebene, teil. Zahlreiche Trompeterinnen und Trompeter aus seiner Klasse durften als 1. Preisträger des Mannheimer Kiwanis-Wettbewerbs zusammen mit dem Kurpfälzischen Kammerorchester solistisch musizieren. Thomas Zelt studierte an der Staatl. Hochschule für Musik Mannheim bei Prof. Reinhold Lösch Orchestermusik und Diplom-Musiklehrer mit dem Hauptfach Trompete. Weiterführende Studien erfolgten bei Dr. Edward Tarr, Bo Nielsen, Prof. Gerry Webster und Felix Hauswirth. Thomas Zelt spielt(e) in zahlreichen Orchestern, er verbrachte seinen Wehrdienst beim Stabsmusikkorps der Bundeswehr. Zudem war er 1. Flügelhornist im Orchester des Startrompeters Walter Scholz. Beim Sinfonischen Jugendblasorchester Baden-Württemberg war er 10 Jahre, unter seinem Dirigenten Felix Hauswirth, als Dozent tätig.

 

Da Thomas Zelt aus familiären Gründen mittlerweile viel Zeit an den Wochenenden am Bodensee verbringt, hat er neben Andreas Gnädig, die musikalische Leitung des MV Überlingen a. R. übernommen. Er freut sich sehr auf die Zusammenarbeit. 

 

Wir vom Musikverein dürfen wirklich stolz sein, solch einen hervorragenden Vollblut-Musiker als musikalischen Leiter zu haben, welcher frischen Wind in unsere Reihen bringt und genauso wie wir mit ganz viel Spaß dabei ist. Vielen, herzlichen Dank an dieser Stelle dafür! Wir haben dazu mit Thomas vor wenigen Tagen ein kleines Interview geführt:

 

Thomas, wie wurdest du auf unseren Verein aufmerksam bzw was hat dich bewogen, dich hier bei uns als Dirigent zu bewerben?

 

Ich wurde durch die Seite „dirigent-gesucht“ auf euch aufmerksam. Die Seite habe ich abonniert und lese sie regelmäßig.

Die Bewerbung entstand aus einem Zufall. Gerade als wir uns letztes Jahr entschlossen hatten, aus familiären Gründen, mehr Zeit in der Region Singen/Radolfzell zu verbringen, sah ich die Anzeige.

Wir kennen uns hier sehr gut aus, kommen seit Jahren in die Region, ich wusste genau, wo und wie schön Überlingen a. R. liegt und wie man dahin kommt.

Ich freute mich auf eine neue Herausforderung im Süden Deutschlands, in der es eine wirklich gute und äußerst wertgeschätzte Blasorchesterlandschaft gibt.

 

Im Januar 2026 hast du den Dirigentenstab im Musikverein übernommen. Wie waren die ersten vier Monate für dich hier in Überlingen am Ried?

 

In den ersten 4 Monaten wurde ich sehr, sehr herzlich von einem hervorragend motiviertem Orchester aufgenommen. Die Proben machen großen Spaß, auch weil jeder sein bestes gibt und ich jetzt schon deutliche Fortschritte sehe.

Zudem wurde und werde ich von einer bestens organisierten Vorstandschaft und den Vizedirigenten perfekt unterstützt.

Fazit: Ich freue mich auf jede Probe, besonders auf „meinen“ ersten Auftritt im Mai.

 

Was erwartest du vom Musikverein Überlingen am Ried für die Zukunft?

 

Ich erwarte für die Zukunft vom Verein (und von mir):

 

a.   eine konsequent und nachhaltige Jugendarbeit

b.   die Tradition zu bewahren und offen zu sein für Neues

c.    eine direkte, ehrliche und respektvolle Kommunikation

d.   eine konzentrierte, verlässliche Probenarbeit, die zur einer musikalischen Weiterentwicklung führt, bei der sich jeder wohlfühlt, da abgeholt wird wo er steht – und der Spaß, die Spielfreude und die Kameradschaft im Vordergrund stehen.

 

Vielen Dank Thomas für deine Antworten.

 

Das traditionelle Jahreskonzert im Mai wird, wie bereits bekannt ist, aus zeitlichen Gründen nicht stattfinden. In enger Abstimmung haben wir uns entschlossen ein tolles, unterhaltsames Sommerprogramm auf die Füße zu stellen. Mit altbekannten Titeln, neuen Stücken und vielen frischen Ideen und Einflüssen.

 

Abschließend ist auch von unserer Seite her zu sagen: Wir freuen uns auf die musikalischen Stunden mit Thomas und auf eine tolle, gemeinsame Zeit in und um Überlingen am Ried. Einige Termine stehen bereits fest. So finden zum Beispiel in diesem Jahr in unserem Dorf großartige Veranstaltungen statt. Gerne sind wir bei diesen dabei und sorgen für die musikalische Unterhaltung. Wie immer freuen wir uns Musiker dabei auf bekannte Gesichter und viele Zuhörer. 


Generalversammlung beim Musikverein

Zur Generalversammlung am 15. März 2026 im Bürgerhaus begrüßte Vorsitzende Anja Engelmann alle Anwesenden. Im Besonderen den Ortsvorsteher Thorsten Ehinger mit dem Ortschaftsrat, die stellvertretende Verbandspräsidentin und Bezirksvorsitzende Heike Erb, die Vorstände der örtlichen Vereine und die Ehrenmitglieder Erwin Jäckle, Klaus Rimmele und Florian Fritschi. Mit einem Moment der Stille gedachte die Versammlung der im vergangenen Jahr verstorbenen Freunde und passiven Mitglieder.

Ein umfassender Tätigkeitsbericht der Schriftführerin mit 27 öffentlichen Auftritten und 42 Gesamtproben erinnerte an die doch zahlreichen Aktivitäten des vergangenen Jahres. Zu den Höhepunkten zählten das Musikfest am Türmleweiher, die Hochzeit unserer aktiven Musiker Veronica und Timo Scheffold, der herrliche Herbsttag beim Scheunenfest in der Lochmühle und nicht zuletzt das grandiose Kirchenkonzert gemeinsam mit den Kirchenchören aus Überlingen am Ried und Bohlingen.

 

Mit einem umfassenden und detaillierten Kassenbericht beeindruckte Kassiererin Simone Morschl. Die beiden Kassenprüferinnen Heike Lauber und Andrea Datz hatten eine vorbildliche Kassenführung vorgefunden. Der Musikverein freut sich, die Finanzangelegenheiten des Musikvereins bei Simone Morschl in guten Händen zu wissen.

 

Jugendleiterin Renate Letzin freute sich, dass das JBO mit Klaus Rümler aus Bohlingen endlich wieder einen Jugenddirigenten hat. Auch wusste sie von vielen Aktivitäten zu berichten. Zu den Höhepunkten zählte das Kinder-Mitmach-Konzert in Bohlingen, der Auftritt beim Bezirksmusikfest in Bankholzen, die Teilnahme am Jubiläumskonzert des MV- Bankholzen und der JBO-Ausflug in den Kletterpark Schaffhausen. Im November legten 6 Zöglinge vom Musikverein Überlingen am Ried, nach intensiver Vorbereitung, das Jungmusikerleistungsabzeichen Junior 2 mit Bravour ab. Die Überreichung der Urkunden und Notenklammern erfolgte beim Jungmusiker-Kaffeekränzchen am 14. Dezember in der Riedblickhalle.

 

Von der stellvertretenden Jugendleiterin Leonie Schröder folgte ein Rückblick auf die Aktivitäten der Musikids. Mit Instrumentenvorstellungen, Spielen und Bastelangeboten wird spielerisch versucht, den Kindern das Thema Musik näherzubringen.

Als sehr emotionales Jahr bezeichnete Florian Fritschi das Vereinsjahr 2025. Nach 12 Jahren als Dirigent des Musikvereins hat er mit einem „ lachenden und einem weinenden Auge“ seine Dirigententätigkeit zum Jahresende beendet. Die interne Verabschiedung mit der Geschenkübergabe des Vereins und vielen lobenden Worten erfolgte im Rahmen der Weihnachtsfeier im Dezember.  Bei der offiziellen Verabschiedung überreichten die Musiker als „Dankeschön“ ein kleines Abschiedsgeschenk. Eine geplante Taktstockübergabe an unseren neuen Dirigenten Thomas Zelt, konnte kurzfristig aus terminlichen Gründen nicht stattfinden. Er ließ liebe Grüße an die Versammlung ausrichten. Sein Vorgänger hat ihm ein großartiges Orchester übergeben und tolle Musikstücke mit uns einstudiert, auf die er gerne zugreifen wird.

Anerkennung für guten Probenbesuch erhielten Birgit Wieland, Florian Fritschi, Hubert Gnädig, Helmut Engelmann, Anja Engelmann, Andreas Gnädig, Stefan Letzin und Leonie Schröder. Die Entlastung der Vorstandschaft übernahm Ortsvorsteher Thorsten Ehinger.

Bei den anstehenden Neuwahlen wurden 2. Vorstand Andreas Gnädig, Schriftführerin Birgit Wieland, Festwart Philipp Gartmaier, stellvertretende Jugendleiterin Leonie Schröder, aktive Beisitzerin Stefanie Brutscher, passive Beisitzerin Andrea Hess-Arnold  und  die Kassenprüfer Heike Lauber und Andrea Datz einstimmig für weitere 2 Jahre wiedergewählt.

Aktiv in den Musikverein aufgenommen wurden Hannah Schröder am Tenorhorn, Elias Taschenberger an der Trompete, Renate Letzin an der Flöte. Ein herzliches Willkommen unserem neuen Dirigenten Thomas Zelt.

Die nun folgenden Ehrungen verdienter Musiker wurden von der stellvertretenden Verbandspräsidentin und Bezirksvorsitzenden Heike Erb durchgeführt.

Für 25 Jahre aktives Musizieren wurde Jasmin Graf mit der silbernen Ehrennadel des Verbandes ausgezeichnet und zeitgleich zum Ehrenmitglied im Musikverein Überlingen am Ried mit Urkunde und Geschenkgutschein ernannt.

Für 30 Jahre aktives Musizieren wurden Andreas Gnädig, Florian Moser und Michael Schuler mit der Ehrennadel in Gold vom BHB ausgezeichnet. In ihrer Laudatio bezeichnete Heike Erb die Geehrten als tragende Säulen des Musikvereins. Mit einem Geschenk dankte Vorsitzende Anja Engelmann für die langjährige Mitarbeit in der Vorstandschaft Heike Lauber und Andrea Datz 10 Jahre Kassenprüferinnen, Stefanie Brutscher 20 Jahre aktive Beisitzerin, Roland Meier 30 Jahre passiver-aktiver Beisitzer.

Nun dankte Vorsitzende Anja Engelmann allen Personen, Firmen und Sponsoren, die den Verein durch ihre Mithilfe und finanzielle Zuwendungen in der Vereinsarbeit unterstützen.

Ortsvorsteher Thorsten Ehinger dankte dem Musikverein für die Bereitschaft überall im Dorf zu musizieren.

Zum Schluss noch ein Ausblick auf 2026

Unseren ersten musikalischen Auftritt mit Thomas Zelt werden wir am 16. Mai 26 in Riedöschingen im Festzelt spielen.

Weitere Termine u.a.:

 

-          4./5. Juli         Überlingen Dorffest

-          2.- 4.  Juli       Weinfest Eichenhain Singen

-          9.-11.Juli        Weinfest Eichenhain Singen

-          26. Juli            Frühschoppen TSV

-          8. August       Bezirksmusikfest Schienen

 

Außerdem ist in den Sommermonaten ein Dämmerschoppen am Bürgerhaus geplant. Im September wird der Musikverein beim Kreuzfest der Pfarrgemeinde, sowie beim 60. Jubiläum der „Alten Mühle“ beim Frühschoppen für musikalische Unterhaltung sorgen. Ein Konzert für den Herbst ist in Planung.

Die Harmonie im Verein ist wie die Harmonie in der Musik- sie entsteht, wenn alle aufeinander hören.

 

Ein herzliches Dankeschön an alle, die den Verein tragen, stützen und musikalisch bereichern.


Skiausfahrt ins Montafon/Österreich

Am Sonntag den 08.März 2026 tauschten ein paar aktive Musiker für einen Tag ihr Instrument gegen Skistöcke. Das heutige Ziel war, teils mit Partner und Familie, das Skigebiet Golm im Montafon in Österreich. Gleich frühmorgens starteten wir mit Privat-PKWs in Überlingen, um frühzeitig an der Talstation zu sein. Alle kamen wir ohne Stau oder größere Behinderungen auf der Straße am Ziel an.

Als vor Ort jeder gerichtet war, ging es bei einer langen Gondelfahrt nach oben auf den Berg.

 

Die Sonne strahlte mit uns Skifahrern und Snowboardern um die Wette und wir konnten es kaum erwarten auf der Piste zu sein. Blauer Himmel, toller Schnee – solch einen Tag hatten wir uns verdient. Wir machten die Pisten unsicher und genossen die herrliche, frische Bergluft.

Leider kommt es nie so wie man denkt,

es kommt manchmal so,

wie man nie gedacht hat

 

Ein Sturz dämpfte relativ früh die Stimmung in unserer Gruppe. Anfangs noch belächelt, aber bald schon wurde klar, dass die Schulterschmerzen was ernsteres sein müssten. Eine kurzfristige Untersuchung im Krankenhaus Bludenz brachte Gewissheit: Eine ausgekugelte Schulter. Auch wenn für unseren „Patienten“ der Skitag schon weit vor dem Mittag gelaufen war, waren wir alle erleichtert und froh, dass nichts schlimmeres passiert ist.

Nach weiteren Runden auf der Piste und einer gemütlichen Mittagspause bei frühlingshaften Temperaturen auf der Sonnenterasse des Bergrestaurants, sammelten wir nachmittags noch ein paar Kilometer auf unseren Brettern und der mittlerweile doch zugesetzten, weichen Piste.

 

Der Tag verging rasend schnell. Bevor es für uns mit der Gondel talwärts ging, genossen wir nochmals die letzten Sonnenstrahlen auf dem Berg. Einen zweiten Dämpfer bekamen wir, als ein paar Ski nicht mehr gefunden wurden. Verwechslung? Diebstahl? Die Skier waren unauffindbar. Der Verlust wurde oben am Berg, wie unten im Tal gemeldet – leider, auch mehrere Tage danach, ohne Erfolg. 

 

Das Leben hat uns heute alle, an einem eigentlich so herrlichen Tag, arg getestet. Es überwiegen dennoch die schönen Erlebnisse und unsere gemeinsamen Spuren im Schnee, welche wir hinterlassen haben. Über alles andere kann man, hoffentlich mal mehr oder weniger schnell, hinweg sehen. Man muss sich immer sagen: Ändern können wir es eh nicht mehr. Aus diesem Grund sind wir dankbar über den heutigen, schönen Tag in den Bergen. Ein gemeinsamer Abschluss erfolgte bei einem deftigen Abendessen im Sportlerheim. Und alle waren sich einig: 2027 machen wir zusammen wieder die Piste unsicher!


Einladung zur Generalversammlung

Der Musikverein Überlingen am Ried hält seine

Generalversammlung für das Vereinsjahr 2025 am

 

              SONNTAG, 15. MÄRZ  2026, 19 UHR

 

im Bürgerhaus ab.

       

TAGESORDNUNG

 

1.      Begrüßung

2.      Totenehrung

3.      Tätigkeitsbericht

4.      Kassenbericht

5.      Bericht der Jugendleiter

6.      Bericht des Dirigenten

7.      Entlastung der Vorstandschaft

8.      Neuwahlen

9.   Neuaufnahmen

10.Ehrungen

11.Verschiedene Wünsche und Anträge

 

Der Musikverein Überlingen am Ried freut sich auf Ihr Kommen.


Rückblick unserer Fasnet 2026

Mit der Teilnahme am Nachtumzug beim Hexen-Katzen-Jubiläum am 9. Januar 26 startete der Musikverein Überlingen am Ried in die diesjährige Fasnachtssaison. Am darauffolgenden Sonntag,18. Januar 26, nahm man gemeinsam mit der Singener Poppele- Zunft am Landschaftstreffen in Ehingen an der Donau teil. Am 25.  Januar 26 war der Musikverein die musikalische Begleitung der „Chrüzerbrötli-Zunft beim Jubiläumsumzug in Owingen.

 

Am Samstag, den 7. Februar 26, hatten die Überlinger Vereine zum „Närrischen Dorfhock“ erstmals in die Riedblickhalle eingeladen. Der Musikverein übernahm die musikalische Unterhaltung. Im Programmverlauf traten die „Schröder-Sisters “(Leonie und Hannah) als Fasnetmaüse auf und animierten das Publikum zum Mitmachen, um dann über den Wolken zu entschwinden. Musikalisch begleitet wurde der Auftritt von Florian Moser und Christian Alscher.

Traditionell trafen sich die Musiker zum „Wecken“ des Dorfes am frühen Morgen des „Schmutzigen Dunstig“ am „Lädele“ und zogen mit närrischer Musik durch die Straßen. Nach kurzen Zwischen-Stops bei den Familien Schröder, Hess-Arnold und Ehinger, war  es an der Zeit, sich bei einem ausgiebigen Frühstück bei Familie Morschl aufzuwärmen und dem kleinen Miko zum Geburtstag zu gratulieren.

Im Garten des Kindergartens wurden Musik und Narren schon erwartet, bevor dann die Befreiung der Schüler in der Riedblickhalle erfolgte. Mit vielen Narren im Gefolge war die nächste Station das Bürgerhaus und die Machtübernahme durch die Narren, was ausgiebig gefeiert wurde.

Das anschließende „Narrenbaumstellen“ fiel buchstäblich in Wasser. Vom Gasthaus „Kreuz“ beobachtete man die Aktivitäten auf dem Dorfplatz.

Nach dem gemeinsamen Mittagessen in der „Alten Mühle“ eilte man durch den Regen zum 1. Chrüzerbrötli- Narren-Kaffee-Hock ins Bürgerhaus, um dort mit närrischer Musik für Stimmung zu sorgen.

Der Hemdglonkerumzug konnte wetterbedingt nicht in gewohnter Weise stattfinden und wurde kurzfristig im Foyer der Halle gestartet. Die vielen Narren feierten begeistert mit.

 

Am Fasnachtsfreitag fand die Safariparty der Musikids unter der Leitung von Leonie und Hannah Schröder im Probelokal statt. Viele Kinder verbrachten einen tollen Nachmittag.

 Am selben Freitag hatte unsere Posaunistin Vero zur Apres-Skiparty in den Fuchsbau in der Talstraße, anlässlich ihres runden Geburtstages eingeladen, um mit Familie, Freunden und den Musikkameraden zu feiern. Eine tolle Party, mit leckeren Köstlichkeiten und Lagerfeuerromantik. Natürlich gratulierte man mit Fasnachtsmusik und Anja Engelmann überreichte ein Geschenk.

 

Am Fasnachtssamstag nahm der Musikverein am traditionellen Kinderumzug der Poppele-Zunft durch Singens Innenstadt teil. Viele Narren feierten trotz Regen begeistert mit.

Der 77. Huüserb`such am Rosenmontag, alle Musiker waren dem Motto entsprechend  als Astronauten verkleidet, startete mit einem ausgiebigen Frühstück bei Elly und Josef Läufle. Gut gestärkt und frohgelaunt zog man mit Musik durchs Dorf, um bei Thea und Hubert Moser einzukehren. Anschließend erfreute man die Rentnerfasnacht im Gasthaus „Kreuz“ mit närrischer Musik. Auf dem Weg zum Mittagessen bei Herta Schadt, wurde am Mühlenlädele noch ein kurzer Zwischenstopp eingelegt. Anhaltender Regen bestimmte den restlichen Tag. Im Laufschritt erreichte man die Schorle-Station bei Familie Alscher. Von dort aus waren Privat-Taxis im Einsatz, um einigermaßen trocken bei Familie Hugenschmidt  Kaffee und Kuchen zu genießen. In einer Regenpause machten sich die Musiker auf den Weg zu Anja und Helmut Engelmann, später zu Familie Schwarz und letztendlich zu Isabel und Andi Gnädig. Wenige Musiker fanden den Weg zur letzten Station, der Hexen-Katzen-Clique in der Riedblickhalle.

Mit viel Musik, guter Laune, gruseligem Wetter und vielen kulinarischen Köstlichkeiten ein rundum gelungener Tag. Danke allen Gastgebern.

Mit dem Fällen des Narrenbaumes und dessen Verbrennung am Fasnachtsdienstag und einem heftigen Graupelschauer, endete die Fasnacht 2026 ein bisschen plötzlich.


In Ulm und um Ulm und um Ulm herum

oder

Dä Papscht hätz Spiäz ´s Späckb´steck  z´spot b´stellt

oder

Landschaftstreffen 2026, Ehingen(Donau) am 17.+18.Januar

Wir vom Musikverein Überlingen am Ried hatten bereits mehrmals in den letzten Jahren die Poppele Zunft aus Singen an Umzügen und zweitägigen Narrentreffen begleitet. Nach unvergesslichen Tagen in Tettnang, Offenburg, Schramberg, Wolfach, Donaueschingen, Möhringen, Furtwangen und Messkirch folgte nun an diesem Wochenende das „Landschaftstreffen Donau 2026“ in Ehingen an der Donau, der größten Stadt und einer „Fasnets-Hochburg“ im Alb-Donau-Kreis, knapp 30km von Ulm entfernt.

Ab der neuen Scheffelhalle, kurz nach 14.00 Uhr begaben sich am Samstag mit vielen Singener Poppele acht unerschrockene Überlinger Gefährten auf die lange, beschwerliche Busreise - mit dem Ziel die Unterkunft in Ulm. Mit ausreichend Proviant im Gepäck für eine Fahrt von fest eingeplanten 2h Dauer, wurde das ansprechend-gemütlich und topmoderne Boutique-Hotel „Me and you“ direkt am Hauptbahnhof und der Altstadt von Ulm bezogen. Allerdings dauerte die Busfahrt unerwartet länger. Erst nach 3h10min Anreise kamen wir in Ulm an! – fast wären wir verdurstet! 

Nachdem eingecheckt wurde und die Zimmer relativ schnell im „I and we“ bezogen wurden (lediglich die Betten waren anfangs bezogen!) brachte uns der Bus mitten ins Narrennest nach „Ehinga“. Die ganze Innenstadt bebte bereits durch die laute Musik aus den Boxen, und die tiefen Bässe dröhnten durch die Gassen. Da war was los! Der erste Eindruck war schon mal positiv, auch wenn der dichte Hochnebel die Temperaturen tief nach unten drückte und es eisig kalt war. Gefühlt.

Bevor wir anfingen die über 14 Besenwirtschaften zu erkunden, fanden wir glücklicherweise ein warmes Plätzchen in einer Pizzeria mitten in der Altstadt und stärkten uns für die Nacht. Anschließend folgten wir dem Treiben durch die malerischen Gassen und erkundeten das ein oder andere beheizte Zelt. Selbst ein Zirkuszelt musste als Besenwirtschaft herhalten, was wir so auch noch nie gesehen hatten. Ehingen als „Fasnets-Hochburg“ mit der Narrenzunft Spritzenmuck gaben sich richtig Mühe und diese wussten wahrlich zu Feiern. Die Zeit verging wie im Flug und viel zu früh fuhren wir mit dem letzten Bus um 02.00 Uhr zurück nach Ulm ins „We and all“. 

Die Hotelbar „ÜBER“, über den Dächern von Ulm, hatte leider bereits geschlossen, aber das hielt uns, in Feierlaune wie wir waren, nicht von einer Aufzug- und Zimmer-Party ab, mit (gefühlt) schmackhaften und erfrischenden Getränken, direkt aus dem kleinen Kühlschrank an der Rezeption. Um 04.30 beschlossen wir uns wenigstens für ein paar Stunden aufs Ohr zu legen, denn gefühlt um ca 10.30 sollte uns der Bus wieder nach Ehingen bringen. Davor gab es erstmal ein grandioses Frühstück im „You and I“. Und während wir so frühstückten, war auch schon die zweite Gruppe mit einem weiteren Bus unterwegs Richtung Ehingen.

Fast zeitglich kamen beide Gruppen am Ziel um ca 11.30 an. Wir nahmen uns gemeinsam genug Zeit für ein bodenständiges, deftiges Mittagessen im urigen Gasthof Schwert und dankten dem Wirt mit einem Musikständchen. Anschließend ging es zum Aufstellungsort. Der Umzug war schon in vollem Gange. Für uns war noch etwas Warten angesagt. Aber bald, (gefühlt) nach ein paar Musikstücken, waren wir mit der Nummer 23 an der Reihe und der Umzug durch die Stadt begann nun auch für uns. Auch heute zeigte sich ausschließlich der dichte Nebel. Viele Narren säumten den Straßenrand, trotz des eiskalten Wetters und der damit verbundenen kalten Füße. Aber nicht nur uns als Musiker, sondern auch den Poppele machte dieser Umzug Spaß. Besonders beim „Singener Narrenmarsch“ oder „Mamme häng de Schurz a d´Wand“ wurde vor und hinter uns ausgelassen mitgesprungen, mitgetanzt oder mitgesungen.

Nach dem Umzug verkrochen wir uns gleich in eine der warmen Besenwirtschaften. Zusammen mit ein paar Mitglieder der Ehinger Mate-Kapelle der Narrenzunft Spritzenmuck gab es noch einen kurzen Einmarsch in die Besenwirtschaft „Dämonen-Grotte“ mit einer anschließenden, kurzen Musikeinlage.

Um 18.00 Uhr brachte uns der Bus gesund und rundum zufrieden zurück nach Überlingen. Und so manch einer fiel vermutlich gleich nach Ankunft kurz nach 20.00 Uhr (gefühlt) sehr, sehr müde ins Bett.

 

Es waren schöne, aberwitzige, ja teils verrückte Stunden in Ehingen an der Donau mit viel Musik und guter Laune. Danke wieder an unseren Fastnachts-Dirigenten Gnäckes, welcher uns musikalisch durch den Tag leitete und auch weiter über die Fasnet leiten wird. Mit dem 40 jährigen Jubiläum der Hexen-Katzen-Clique am vergangenen Wochenende und dem zweitätigen Narrentreffen hier in Ehingen, sind wir nun voll drin in der Fasnet. Wir freuen uns auf die vielen weiteren närrischen Tage.

Anmerkung der Musikverein-Redaktion: Nach intensiven, nachträglichen Recherchen möchten wir den Namen des Hotels in Ulm an dieser Stelle richtigstellen. Da der Bericht schon erstellt war und es in keiner Weise mehr möglich war nachträglich diesen zu korrigieren…, bitten wir diesen Fehler zu entschuldigen. Der korrekte Name des Hotels lautet: „Me and all Hotel, In Ulm und um Ulm und um Ulm herum by Hyatt“.