Presse

Wochenblatt, 09.08.2017

Feierstimmung trotzt Regen beim Brunnenfest

Südkurier, 03.07.2017

 

Das dritte Brunnenfest in Überlingen am Ried zog am Wochenende die Besuchermassen an

 

Mit grauen Wolken und kurzen Regenschauern zeigte sich der Himmel am Wochenende nicht gerade in Feierlaune. Das stört Bürger aus Überlingen am Ried aber nicht weiter, Ralph Stephan meinte gelassen: "Welches Wetter? Zwischendrin mal ein paar Tropfen, das macht doch nichts." So wie er dachten wohl viele Bürger und Gäste, das Brunnenfest war auch in seiner dritten Auflage ein Erfolg.

Schon zur Eröffnung am Samstagabend mit dem Musikverein Hausen an der Aach und der anschließenden Party mit der Coverband "The Roosters" trotzten die Gäste dem Wetter und feierten fröhlich unter freiem Himmel vor der Bühne. Am Sonntag das gleiche Bild: Alle Bankreihen waren gut besetzt, ganze Familien genossen das bunt gemischte Programm des Festtages.

Dicht gedrängt standen die Gäste bei den Vorführungen der Überlinger Tanzschule von Manuela Fendrich vor der Bühne. Als es hieß "Seid ihr bereit?" stürmten die Mädchen und Jungen auf die Bühne und konnten den Einsatz der Musik kaum abwarten. Dann wirbelten sie mit strahlenden Gesichtern, Tanzfreude und Tempo über die Bühne. Ihre und Begeisterung ging auf das Publikum über, nicht nur Eltern und Angehörige ließen sich von den insgesamt drei Aufführungen mitreißen. Der Stolz über den herzlichen Applaus war den jungen Tänzern anzusehen.

Neben musikalischer Unterhaltung von Musikvereinen gab es auch ein umfangreiches Rahmenprogramm. Auf der Hüpfburg vergnügten sich die Kinder, für Fans der Oldtimer war eine Autoschau zu sehen. Anziehungspunkt für Gäste jeden Alters war das Bürgerhaus. Die Kita Überlingen stellte ihre Kunstwerke vor, die in einem zweijährigen Projekt entstanden sind. Ausgestellt waren auch die Bilder vom Fotowettbewerb für den Überlinger Kalender 2018. Für Lesestoff war beim Bücher-Flohmarkt gesorgt. Jürgen Schröder, Vorsitzender des Kulturausschusses, der das Fest organisiert hatte, war mit der Resonanz sehr zufrieden.

Christen mit Jesus unterwegs: Festgottesdienst zu Fronleichnam

Südkurier, 15.06.2017

 

Einen gelungenen Festgottesdienst zu ­Fronleichnam im Aachtal feierten über 400 Gläubige in Überlingen am Ried

 

In Form und Gestaltung der feierlichen Eucharistiefeier ist Fronleichnam einer der höchsten Festtage im katholischen Kirchenjahr. Junge Erstkommunikanten, Firmlinge und Ministranten mit Kreuz und Fahnen, jeweils aus allen fünf Kirchengemeinden des Aachtals (Arlen, Bohlingen, Worblingen, Rielasingen und Überlingen am Ried), Priester, viele Gläubige und der örtliche Musikverein zogen in einer feierlichen Prozession durch die Straßen von Überlingen.

 

Sie zeigten in Worten und Gesängen, dass Jesus Christus auch außerhalb des Kirchenhauses mitten im Leben der Menschen gegenwärtig ist. „Als Brot des Lebens, als gewandelte Hostie steht Christus selbst im Mittelpunkt dieser Prozession, damit präsentieren wir eine Tradition und keinen exotischen Kult“, betonte Pfarrer Bernhard Knobelspies in seiner Predigt.

 

Damit die Kirche im 21. Jahrhundert eine Zukunft hat, braucht es den Einsatz vieler engagierter Gläubige. Eine ganze Reihe von Ehrenamtlichen aus den Pfarrgemeinden der Seelsorge Aachtal trugen zum Gelingen des Festes in Überlingen am Ried bei. Schon vor sechs Uhr schmückten Freiwillige den Prozessionsweg. Vor dem Kircheneingang fertigten die Überlinger Ministranten einen Blumenteppich an. Während die Glocken vom Kirchenturm das „Sechs-Uhrläuten“ verkündeten, wurden unten auf dem Steinboden Folien ausgebreitet und darauf selbst gefertigte Bilder mit Rasenschnitt und Blumen belegt. „Letztes Mal halfen uns dabei noch Erwachsene, dieses Jahr haben wir das alleine vorbereitet“, sagte Oberministrantin Sara Siebel stolz. Auf dem nahen Schulhof bei der Grundschule wurde um diese Zeit ebenfalls emsig gewerkelt.

 

Zehn Firmlinge unter der Leitung von Walburga Heller aus Worblingen legten den Blumenteppich vor dem Altar. Passend zum Sakrament der Firmung wählten sie als Motiv „Komm Heiliger Geist“ mit einer Taube. Fein säuberlich werden die Linien mit Erde modelliert und diese dann mit zuvor vorbereiteten verschiedenfarbigen Blüten ausgelegt. Den Mädchen war dabei eine spürbare Gruppendynamik und Kreativität anzumerken, nach Beendigung ihrer Arbeit waren sie stolz auf ihr (Meister)Werk.

„Es ist eine schöne Tradition, dass junge Christen sich an Fronleichnam aktiv beteiligen. Das sollte unbedingt so fortgeführt werden“, hofft Walburga Heller. Rainer Moser und andere Helfer der Pfarrgemeinden hatten in der ­Zwischenzeit den Schulhof für die Messe vorbereitet. Beim Einzug der Priester und Ministranten zur Messe spielte der Musikverein auf und der Gesamt-Kirchenchor mit etwa 70 Sängern unter der Leitung von Sven Mendel hatte seinen Auftritt. „Ich bin überwältigt von den wunderschönen Blumenteppichen, so hat das prunkvolle Fronleichnam auch weiterhin eine Zukunft“, meinte ­Mendel

Gäste bringen viel Feierlaune mit

Südkurier, 22.03.16

Das Bockbierfest des Musikvereins Überlingen zieht wieder viele Gäste an. Und die werden alles andere als enttäuscht

 

Der Musikverein (MV) Überlingen am Ried versteht es, außergewöhnliche Feste auf die Beine zu stellen: „Zünftig feiern und fröhlich sein“ war nun das Motto beim 7. Bockbierfest. Zum Auftakt am Samstagabend strömten die Gäste in die Riedblickhalle, überwiegend in Dirndl und Lederhose gekleidet, brachten sie Feierlaune schon mit.

„Es ist nach Fasnacht das erste Fest und ich bin jedes Jahr dabei. Hier trifft man Leute, die Musik und die Stimmung sind gut und ich kann mal wieder mein Dirndl anziehen“, freute sich Annika Mayer auf den Abend. Für Pascal Flohr gehört die Lederhose dazu, er schätzt die heimelige Atmosphäre und das gute Bier. „Das Bockbier wird speziell für diese Veranstaltung gebraut“, hob Klaus Rimmele als Vorsitzender des MV hervor. Es wurde auch zünftig vom Fass in Krüge gezapft.

Eröffnet vom MV Horn-Gundholzen stieg die Stimmung mit der Party-Coverband „Sicherheitshalbe“, die mit einem abwechslungsreichen Repertoire aus Schlagern, Partyhits, Oldies, Rock und Pop den Geschmack der Gäste jeden Alters traf. Schon nach einigen Titeln wurde mitgeklatscht und mitgesungen, es brauchte nicht lange, und die ersten wagten sich auf die Tanzfläche. Damit war das Eis gebrochen, immer mehr Tanzfreudige kamen dazu, und auch die Gäste an den Tischen ließen sich von der ausgelassenen Fröhlichkeit mitreißen.

 

Die Besucher kamen aus der ganzen Region und nicht wenige aus Bohlingen. Unter ihnen war auch Andreas Stoffel, der offen zugab: „In Überlingen ist es immer schön“, und das meine er als Bohlinger ganz im Ernst. Auch wenn er nicht auf Bockbier stehe. Aber die Stimmung sei immer gut und jedes Jahr spiele eine andere Band. Das sieht auch Elli Schärli aus Steißlingen so: „Das ist ein Super-Fest“, sie sei jedes Jahr dabei. Und dazu könne sie mal wieder ihr Dirndl auspacken.

Am nächsten Tag ging es mit einem Weißwurst-Frühschoppen gleich weiter, bis in den späten Nachmittag sorgten die Musikvereine Bohlingen und Unadingen für flotte musikalische Unterhaltung.

Überlinger Narrenspiegel begeistert die Gäste

 

Südkurier, 31.01.2016

Unterhaltsames Programm mit vielen Premieren beim Narrenspiegel in der Überlinger Riedblickhalle bei der Chrützerbrötli-Zunft.

 

Der Narrenspiegel der Chrützerbrötli Zunft in Überlingen am Ried begann schon mit einer Premiere: Zum ersten Mal in der Bütt stand der neue Zunftmeister Andreas Jasko. Als Einwohner mit preußischem Migrationshintergrund gelang ihm seine Begrüßungsrede in alemannisch fast perfekt, um ganz sicher zu gehen, übersetzte seine Stellvertreterin Martina Jauch auch ins Hochdeutsche.

 

Gleich zwei weitere Premieren erlebten die Zuschauer in der voll besetzten Riedblickhalle: Mit dem Fernsehsender „Ried TV“ präsentierten Jürgen Schröder und Klaus Rimmele erstmalig Vorkommnisse aus dem Ortsgeschehen online, hautnah und immer aktuell. Darunter ein spektakulärer Fall, der nicht gelöst wurde: Der Inhalt von zwei Flaschen Wein aus der Sakristei war verschwunden. Als Verdächtige konnten der Musikverein und der Kirchenchor aber nicht überführt werden.

 

Mit der nächsten Premiere setzten die Chrützerbrötli noch eins drauf: Es war ihnen gelungen, Heidi Klum (Sabine Pelikan) und ihr Team für die Sendung „Überlingens next Top Model“ auf die Bühne zu holen. Der Jury (Olaf Schramm und Dietmar Preter) stellten sich vier Zunftfiguren in voller Montur, die in dieser Aufmachung jedoch nicht punkten konnten. Zwischenapplaus und Rufe nach Zugabe gab es auch für den herrlichen Auftritt der Hexen-Katzen-Clique mit ihrem „Wenn ich nicht uff de Bühne wär“. Was sie dann tun, führten die Mitwirkenden mit gymnastischen Übungen vor, die in exakter Abfolge aufeinander abgestimmt waren.

 

Einblick in so manch ein Missgeschick der Dorfbewohner gab Martina Jauch als Chrüzli-Bäckerin. Was musikalisch möglich ist, demonstrierten Mitglieder des Musikvereins. Allen voran Philipp Scheffold, der sich als Multitalent bewies: Mit Händen und Füßen spielte er auf zwei Trompeten und zwei Posaunen. Fazit: Die Chrüzerbrötli-Zunft präsentierte ein Programm, das zu herzhaften Lachern animierte und mit viel Applaus bedacht wurde.

 

Stimmung beim zweiten Oktoberfest

Beurener Alphornbläser und die Grafenberger heizen den zahlreichen Besuchern in Singen ein

Südkurier, 02.November 2015

Das spritzt! Klaus Bach (Mitte, mit Brille) beim feuchten Fassanstich zum zweiten Singener Oktoberfest, umringt von bald eben so feuchten Gästen. | Bild: Siegfried Kempter

Zum zweiten Mal fand am Wochenende das Singener Oktoberfest statt. Zum Abschluss der Volksfest-Saison sorgte die vom Klaus Bach organisierte Veranstaltung für Wiesn-Stimmung im eigens dafür aufgebauten Zirkus-Festzelt. „Nachdem die Premiere im Vorjahr, die wir aus Anlass der Eröffnung unseres neuen Standorts gefeiert haben, so erfolgreich war, wurden wir zur Wiederholung ermutigt“, so der Autohaus-Inhaber. Zusammen mit seiner Familie, Partnern und Sponsoren hatte er ein Festprogramm auf die Beine gestellt, das den Geschmack der Besucher traf, die passend gekleidet, zumeist im Dirndl und in der Lederhose, im Festzelt erschienen. Stimmungsvoll eröffneten die Beurener Alphornbuben den Abend, bevor der offizielle Fassanstich, der in der Gruppe vorgenommen wurde, im wahrsten Sinne des Wortes für feucht-fröhliche Stimmung sorgte.

Ein professionelles Catering mit hart arbeitendem Service-Personal im Dauereinsatz sorgte dafür, dass das deftige Essen und große Mengen Bier den Weg an die Tische fand. Zudem bestand die Möglichkeit, in dem räumlich abgetrennten Bar-Zelt der bierseligen Feierstimmung zu entfliehen. Die Partyband Grafenberger heizte dem Publikum kräftig ein und brachte es gleich von Beginn an zum Mitschunkeln und Klatschen.

Bach, der für das Wochenende mit bis zu 2000 Besuchern kalkulierte, lud die Besucher ein, sich an einer Spendenaktion zu beteiligen. Inspiriert von seiner 19-jährigen Tochter Helena, die momentan über Don Bosco in einem Dorf in Ghana ein Soziales Jahr absolviert, erklärte er in einer Ansprache die schwierige Situation der Dorfschüler in Ghana. So rief er das Publikum dazu auf, die Arbeit in Afrika zu unterstützen.

Bach feierte mit dem Singener Oktoberfest auch ein dreifaches Jubiläum. Vor 60 Jahren gründete der heute 86-jährige Vater Erich seinen Betrieb in Honstetten. Vor 40 Jahren wurde dann das Toyota-Autohaus gegründet und vor 20 Jahren nach Singen verlagert.

Singen und Pomezia halten seit 40 Jahren zusammen

Südkurier, 23.Mai.2015

            

Singens Oberbürgermeister Bernd Häusler bei seiner Rede zur Kranzniederlegung auf dem Soldatenfriedhof in der italienischen Partnerstadt Pomezia. Bild: HFR



 


Eine Delegation unter Führung von Oberbürgermeister Bernd Häusler besucht die italienische Partnerstadt


Diese Freundschaft sei wirklich unkaputtbar und auch sehr lebendig – das zeigte sich am vergangenen Wochenende in der Italienischen Partnerstadt Pomezia, die anlässlich des 40-jährigen Bestehens der Partnerschaft zwischen der Hegaumetropole und der Stadt vor den Toren Roms zu einem großen Fest eingeladen hatte. Dabei standen die offizielle Fortsetzung der Städtepartnerschaft sowie der Besuch auf dem Soldatenfriedhof im Mittelpunkt. Oberbürgermeister Bernd Häusler und eine Delegation des Singener Gemeinderates waren eigens dafür nach Italien gereist. Sie erlebten einen stimmigen und würdigen Festakt und ein sehr lebendiges „Festa della Birra“.


Vor 46 Jahren hatte alles angefangen. Damals waren Azubis der Alusingen auf dem Soldatenfriedhof in Pomezia im Einsatz, der unter dem Motto Versöhnung über den Gräbern – Arbeit für den Frieden stand. Am 15. Juni 1974 wurde die Freundschaft dann offiziell und durch das große Engagement des damaligen Singener OB Friedhelm Möhrle besiegelt.


Diese Freundschaft wurde beim offiziellen Festakt in der Aula des ehemaligen Internats Selva dei Pini feierlich verlängert. Als Gastgeschenk überreichte Häusler seinem italienischen Amtskollegen eine Weinrebe vom Hohentwiel zusammen mit einer Gedenktafel. „Wie die wachsende Rebe, so soll auch unsere Partnerschaft und Freundschaft weiter wachsen und weiter stark bleiben“, sagte der OB in seiner Ansprache.


Eine hohe Ehre wurde einem der Gründerväter der Partnerschaft zuteil, denn Josef Bölle bekam für seine langjährigen Verdienste um die Freundschaft der beiden Städte eine Ehrenurkunde verliehen.

Nächste Station der deutschen und italienischen Delegation war der Soldatenfriedhof von Pomezia, auf dem die Gebeine von 27 000 deutschen Soldaten ihre letzte Ruhe gefunden haben. Die Singener Delegation legte einen Kranz am Soldatendenkmal nieder und gedachte der Gefallenen aller Nationen. Am Abend wurden die Singener auf dem Rathausplatz von Pomezia empfangen. Dort war mittlerweile auch die Oldtimergruppe mit ihren sieben Fahrzeugen eingetroffen, die anlässlich des Freundschaftsjubiläums eine eigene Tour nach Pomezia auf die Räder gestellt hatte.

Südkurier 08.Oktober 2014

Südkurier 02.08.2014

 

Bürger ernten Weizen mit historischen Geräten

Singen -  Im Anschluss an das historische Mähen findet am Bohlinger Schloss ein Erntefest statt.

Schon bald ist wieder Bohlinger Sichelhenke und die Vorbereitungen im Singener Stadtteil laufen längst. Stilvoll wird jetzt in Bohlingen der Auftakt zur Sichelhenke gefeiert: Die große Bauernfamilie zieht am heutigen Samstag, 2. August, in historischer Bekleidung aufs Feld hinaus und erntet nach altem Brauch ein Weizenfeld ab. „Vor der Sichelhenke gehen wir in der Zeit zurück und erinnern uns an unsere Ahnen“, sagt Heike Erb, Vorsitzende des gastgebenden Musikvereins. Auf einem Weizenfeld am Heerenweg, unterhalb des Schienerberges, wird am heutigen Samstag, ab 15 Uhr, der Weizen mit dem Haberg'schirr, mit Antraggabel und mit Sichel geerntet. Alle interessierten Besucher sind zu dieser historischen Vorführung herzlich eingeladen.

Im Anschluss an das historische Mähen, ab 16.45 Uhr, ziehen die Erntehelfer mit dem beladenen Wagen durch das Dorf zum Schloss Bohlingen. Begleitet werden sie dabei vom Musikverein Überlingen am Ried in einem kleinen Festumzug. Am Schloss in Bohlingen angekommen wird unter den Kastanienbäumen ein Erntefest gefeiert. Das 56. Heimatfest soll dann vom 22. bis 25. August stattfinden. Im großen Festzelt an der Aach soll das Heimatfest zünftig gefeiert werden.

 

 

 

Südkurier 01.02.2014

 

Singen Im Dienste der Musik

Singen -  Musikverein zieht Bilanz des Jahres 2013. 46 Gesamtproben und 21 Auftritte.

 

Auf ein ereignisreiches und musikalisches Vereinsjahr 2013 blickte der Musikverein Überlingen am Ried bei der Generalversammlung, zu der Vorsitzender Klaus Rimmele begrüßte, zurück. Viel Lob gab es für alle Vorstandsmitglieder, sowie für den gesamten Verein für die geleistete Arbeit im vergangenen Jahr. Schriftführer Wolfgang Morschl ließ nochmals alle Aktionen und Auftritte des vergangenen Jahres wie Jahreskonzert und Hüttenwochenende Revue passieren. Insgesamt 46 Gesamtproben und 21 öffentliche Auftritte hätten die momentan 39 aktiven Mitglieder des Vereins im abgelaufenen Vereinsjahr absolviert. 26 Ehrenmitglieder habe der Verein zu verzeichnen. Schriftführerin Andrea Schuhmacher konnte am Ende ihres Berichtes einen positiven Kassenstand verkünden. Der neue Dirigent Florian Fritschi gab einen kurzen Überblick über seine bisherige Tätigkeit im Verein und lud bereits jetzt schon für das Jahreskonzert am 17. Mai ein. Die fleißigsten Probenbesucher 2013 waren Andreas Gnädig und Jasmin Schröder, so die Pressemitteilung.

15 Zöglinge lernen ein Instrument, erläuterte Jugendleiterin Veronika Schoch. Das Jugendorchester in Gemeinschaft mit den Musikvereinen Bohlingen und Bankholzen erhielt mit den Zöglingen aus Überlingen am Ried musikalische Unterstützung und hat sich momentan richtig gut eingespielt. Einige Auftritte stehen auch in diesem Jahr an, auf die sich das Jugendorchester bereits bestens vorbereitet. Klaus Rimmele erwähnte stolz die Zöglinge, die im vergangenen Jahr das Jugendmusikerleistungsabzeichen in Bronze abgelegt haben: Maurice Schoch, Elisa Krieg und Lea Schildknecht.

Mit Simone Läufle und Andreas Pfleghaar konnten zwei neue Mitglieder aufgenommen werden. Mit einer Gegenstimme und einer Enthaltung wurde in der Satzung die Möglichkeit zur Zahlung einer Ehrenamtspauschale beschlossen. Petra Steidle stellte den Antrag diese Art „Aufwandsbescheinigung“, wie es sie bereits in sehr vielen Vereinen gibt, bereits 2014 zu verwirklichen. Dies bedarf einer weiteren Diskussion, da keine Einigung erzielt werden konnte. Beschlossen wurde eine Beitragserhöhung von 8 auf 10 Euro aufgrund der immer höheren Kosten für Ausbildung und Versicherungen.

Ortsvorsteher Bernhard Schütz nahm die Entlastung des Vorstandes vor und dankte für den musikalischen Einsatz im letzten Jahr. Veronika Schoch gab nach fünf Jahren ihren Jugendleiterposten ab. Zur Nachfolgerin wurde einstimmig Christiane Schadt gewählt. Neu im Vorstand ist Inga Frank. Geehrt wurden Stefanie Brutscher, Anja Engelmann, Michael Heinrich für 20 Jahre aktive Tätigkeit im Verein und Sandra Heinrich, Sarah Rimmele, Christiane Schadt, Timo Scheffold für insgesamt zehn Jahre.

Ortsvorsteher Bernhard Schütz und Erich Manz im Namen aller Überlinger Vereine bedankten sich und wünschten alles Gute. Vorsitzender Klaus Rimmele wünschte sich abschließend eine gut funktionierende Kameradschaft und ein harmonisches Jahr, bei dem die Musik im Vordergrund steht. Die Planungen für die nächsten Veranstaltungen in diesem Jahr laufen. Die Werbetrommel für das bevorstehende 5.Überlinger Bockbierfest im April soll allmählich gerührt werden, damit die beiden Festtage wieder zu einem tollen Erfolg werden.

 

Der Vorstand: 1. Vorsitzender Klaus Rimmele; 2. Vorsitzender Andreas Gnädig; Dirigent Florian Fritschi; Kassierer Andrea Schuhmacher; Schriftführer Wolfgang Morschl; aktive Beisitzer Norbert Fuchs, Jasmin Schröder, Stefanie Brutscher; passive Beisitzer Hubert Moser, Roland Meier, Alexandra Morschl; Festwart Michael Heinrich; Jugendleiterin Christiane Schadt; stellvertretende Jugendleiterin Inga Frank; Ksenprüfer Silvia Siebert und Heike Handloser.

Ehrungen: Für zehn Jahre – Sandra Heinrich, Sarah Rimmele, Christiane Schadt, Timo Scheffold; für 20 Jahre – Anja Engelmann, Stefanie Brutscher und Michael Heinrich

Terminvorschau: Bockbierfest mit Partyband Herz-Ass am 12./13. April; Jahreskonzert am 17. Mai.

Infos zum Verein und den Aktivitäten beim Vorsitzenden Klaus Rimmele, Telefon 07731/5 11 22 oder unter www.musikverein-ueberlingen.de

 

Südkurier, 08.Juli 2013

 

Brunnenfest in Überlingen am Ried ist ein Erfolg


Überlingen am Ried - Die Überlinger feierten an zwei Tagen mit großer
Begeisterung ihr Brunnenfest, das zuletzt im Jahr 1994 stattfand.

 

„Zurück zu den Wurzeln“, unter diesem Motto feierten die Überlinger an zweiTagen ihr Brunnenfest, das letztmalig im Jahr 1994 stattfand. An beidenFesttagen konnten sich die acht teilnehmenden Überlinger Vereine über eingroßes Besucherinteresse freuen. Darüber hinaus wurde der Neuanfang dieses Traditionsfestes von dem schönen Wetter.


Oberbürgermeister Oliver Ehret und Ortsvorsteher Bernhard Schütz eröffneten am Samstagabend das Brunnenfest. Danach erwies sich die Radolfzeller Coverband „in between“ als wahrer Besuchermagnet. „Wir hatten hier den größten Zulauf, da die Band offensichtlich auch sehr viele Anhänger mitbrachte“, so Klaus Rimmele, der mit seinem Organisationsteam eineinhalb Jahre mit der Festvorbereitung beschäftigt war. Show-Auftritte gab es an diesem Abend noch von der Tanzgruppe Dynamite und von Pole-Fit.

Am Sonntagmorgen konnten gleich drei Ausstellungen gleichzeitig eröffnet werden: Die Oldtimerausstellung mit einem überraschend vielfältigen Angebot, das vom Vorkriegsmotorrad bis zum legendären Opel-Blitz-Feuerwehrfahrzeug reichte. Ein Novum waren auch die Kunsthandwerker-Ausstellung und der Fotowettbewerb, über den erst am Schluss des Festes entschieden wurde. Wer sich etwas zurücklehnen wollte, konnte sich sitzend in der Kirche unter dem Motto „Humor in der Kirche“ von Diakon Wilfried Ehinger und Inge Herrmann erheitern lassen. Auf der Bühne gab es von elf Uhr morgens bis gegen 17 Uhr Programm mit den Blaskapellen „Stilbruch“ und dem Musikverein Rorgenwies. Dazwischen folgten immer wieder Auftritte von Wettkampfgruppen des TSV Überlingen am Ried. „Unser Konzept ist aufgegangen. Wir sind sehr zufrieden“, so Renate Schuler vom Organisationsteam. Ihr Mitstreiter Jürgen Schröder hob auch noch einmal den großen Zusammenhalt der Dorfgemeinschaft und der Überlinger Vereine hervor.

 

 

Südkurier, 21.Januar 2013

 

Ein Marktplatz voller Narren und Musik

 

Radolfzell. Gigantisches Stelldichein der Musikgruppen auf dem Marktplatz nach dem Musikerumzug durch die Stadt

Für Publikum war auf dem Marktplatz kaum noch Platz. Über 40 Musikgruppen drängten sich am Freitagabend kurz vor 18 Uhr auf dem Platz. Am Ende des kleinen Musikgruppenumzugs stand ein gigantisches gemeinsames Konzert auf dem Programm. „Wichtig ist, gemeinsam anzufangen und gemeinsam aufzuhören“, schärfte Tobi Franz von der Froschenkapelle den Musikern auf dem Marktplatz ein. Happy Birthday für die Froschenzunft, den Froschenmarsch und natürlich den Ohrwurm „Zeller Fasnet“ spielten hunderte Musiker zusammen.

Ein Pfeifkonzert erntete der Froschenmusikerchef für den Hinweis, dass die Besenwirtschaften beim Narrentreffen wegen der Sperrstunde bereits um Mitternacht schließen mussten. „Was kümmert uns die Sperrstunde“, stimmten hunderte Kehlen aus Protest gegen die frühe Schließung an.

Vom Froschenbrunnen waren die zahlreichen Musikgruppen nach erfolgreichem Stellen des Narrenbaums durch Schwertstraße, Untertorstraße und Poststraße musizierend zum Abschlusskonzert marschiert. Bunt und abwechslungsreich präsentierten sich die unterschiedlichen Guggenmusiken, Narrenmusiken und Lumpenmusiken aus der näheren und weiteren Umgebung.

 

In den Straßen der Radolfzeller Altstadt säumten unzählige Schaulustige die Gassen und gaben einen kleinen Vorgeschmack auf den großen Festumzug am Sonntag. Nach dem Riesen-Fasnetsmusik-Konzert auf dem Marktplatz zogen die Musikgruppen weiter durch die Besenwirtschaften und Lokale in der Radolfzeller Innenstadt und sorgten noch lange für gute Stimmung bei den vielen Narren, die der Kälte und dem Blitzeis trotzten und in den Straßen feierten.

 

Bildergalerie im Internet:

www.suedkurier.de/fastnacht

Südkurier, 28.Dez.2012
 
Turbulenzen auf dem Marienhof
 
Die Theaterakteure des Musikvereins Überlingen a.R. trafen mit dem kurzweiligen Stück „Katzenjammer“ voll ins Schwarze.

Was für ein turbulenter Abend in der restlos ausverkauften Riedblickhalle. Die Überlinger erlebten einen originellen Theaterabend in drei Akten vor aufwendig gestalteter Kulisse mit zwei Bauernhäusern des Marienhofs. Viele Stunden Arbeit stecken darin. Unter der Regie von Jürgen Schröder, der im Stück den Opa Otto verkörperte, begann mit Alois (Bert Steidle) der erste Akt. Der Marienhof, ein großes landwirtschaftliches Anwesen mit jahrhundertealter Tradition, steht kurz vor dem finanziellen Ruin und muss verkauft werden. Jungbäuerin Brigitte (Christiane Schadt) bewirtschaftet das große Anwesen zusammen mit ihrem Opa Otto und Knecht Hannes (Klaus Rimmele). Als der Marienhof zum Verkauf steht, kündigt sich als erste Kaufinteressentin die gnädige Frau Henneliese (Petra Steidle) in Begleitung ihrer 17-jährigen Charlotte an. Ein Verwechslungsspiel beginnt, als sich herausstellt, dass es sich bei Charlotte nicht um ein junges Mädchen handelt, sondern um eine Katze. Als Henneliese verkündet, nur noch Gemüse anbauen zu wollen, beschließen die Bauern, Henneliese mit allen Mitteln loszuwerden.

Apropos loswerden: Da gibt es auch noch den Künstler Friedbert (Wolfgang Morschl), der unentgeltlich das baufällige Häuschen (Opas Altenteil) bewohnt und immer wieder Opfer unsäglicher Streiche wird. Für schallendes Gelächter sorgten die Verwirrungen um das zweite Opfer Peterle (Stefan Birsner). Seine Suche nach einer Bäuerin bleibt erfolglos. Die beiden alten Tanten Thusnelda (Jasmin Schröder) und die etwas schwerhörige Hermine (Miriam Moser), haben ebenfalls Interesse am Kauf des Hofes. Sie wollen den Marienhof für ihren Peter – das „Büble“(Andreas Gnädig) erwerben. In der über drei Stunden dauernden Vorführung rissen die Laienspieler ihr Publikum mit. Nach anfänglichem Lampenfieber wurden die Akteure immer selbstbewusster. Textsicher und ohne Hemmungen spielten sie ihre Rollen.

 

Bildergalerie im Internet:

 

www.musikverein-ueberlingen.de

Südkurier, 21. Nov 2011 

 

Echt stark: Blasmusik trifft Rock

 

Jubiläumskonzert des MV Überlingen in der Stadthalle bot den Zuschauern beste Unterhaltung

 

Die Stadthalle verwandelte sich in einen Konzertsaal: Der Musikverein Überlingen am Ried bot mit seinem außergewöhnlichen Jubiläumskonzert musikalischen Hochgenuss.

 

Singen – Der Latin-Sound der Gruppe „Santana“, Welthits von „Led Zeppelin“ und „Queen“ gespielt von einem Blasorchester? Dass dies ein musikalischer Genuss sein kann, bewiesen die Musikerinnen und Musiker des Musikvereins Überlingen am Ried. Das Jubiläumskonzert zum 100. Geburtstag des Vereins stand unter dem Motto „Blasmusik trifft Rock“ und bot den Zuhörern in der Stadthalle ein Konzert, das weit über den üblichen Rahmen eines Musikvereins hinausging.

Auch Titel wie „Bakerstreet“ oder „Light my fire“ gehören nicht unbedingt in das Repertoire einer Blaskapelle. Der MV Überlingen unter der Leitung von Michael Stefaniak wagte das Außergewöhnliche und bewies sein hohes musikalisches Niveau als Orchester und in brillanten Soloparts. Mit Gespür für nuancierte Interpretationen von fast sphärisch sanft anmutenden Passagen bis zu einem packend dynamischen Klangrausch demonstrierten die Akteure, dass es für ein Blasorchester keine musikalischen Grenzen gibt.

Zu den Highlights zählte auch „The Wall“ von Pink Floyd mit einem Kinderchor aus Nachwuchsmusikern des Vereins. Inklusive einem virtuosen Gitarrensolo von Carlos Magni, der wie Heiko Klaiber (Keyboard) und Teresa Klausmann und Christoph Metzger (Gesang) als Gäste mit dabei waren.

Es war ein Konzert mit zahlreichen Überraschungen, die größte erlebte wohl Vorsitzender Jürgen Schröder. Die „Pro-Musica-Plakette“ als Auszeichnung für den Verein für 100-jähriges instrumentales Musizieren, verliehen von Bundespräsident Christian Wulff und überreicht von Oberbürgermeister Oliver Ehret, nahm er wohl wissend entgegen. Von einer weiteren Auszeichnung wusste er nichts. „Ich bin sprachlos“, war Schröders Kommentar, als ihm die Landesehrennadel für langjährige Verdienste im Ehrenamt von OB Ehret überreicht wurde. Dazu zählt sein Engagement im MV und der Dorfgemeinschaft Überlingen, im Ortschaftsrat und Stadtrat.

Ihre Begeisterung für ein außergewöhnliches Konzert zeigten die Gäste mit anhaltendem Applaus.

Südkurier, 05. Juli 2011 


Blasmusik Bezirksmusikfest

Musiker in Festlaune

 Singen-Überlingen – Der Musikverein Überlingen am Ried versteht es, außergewöhnliche Feste auf die Beine zu stellen.


 Besonders wenn es um den 100. Geburtstag des Vereins geht. Die dritte Jubiläumsveranstaltung kombinierte mit dem Bezirksmusikfest für den Bezirk Schienerberg, einer Musiker-Olympiade und einer Karibischen Nacht Blasmusik vom Feinsten und beste Unterhaltung der zahlreichen Gäste.

Dazu als Open-Air Veranstaltung am Türmleweiher, der nicht nur als heimelige Kulisse sein Flair aufbot. Zur Karibischen Nacht am Samstagabend zog mit einer schwimmenden Cocktailbar auf dem Weiher, karibischer Dekoration und außergewöhnlichen Lichteffekten farbenprächtiges Südsee-Ambiente am Weiher ein. Die Stimmung konnte besser nicht sein, zusätzlich heizte die Partyband „Lemongras“ ein und Tanzvorführungen animierten zum Mitmachen.

Nach dem feierlichen Festgottesdienst am Sonntagmorgen ging es mit Blasmusik aller Stilrichtungen weiter, zur Eröffnung des Bezirksmusikfestes war die Trachtenmusikkapelle „Schleedorf“ extra aus Österreich angereist. Acht Musikvereine des Bezirks gaben sich dann ein Stelldichein und sorgten musikalisch und mit einer Musiker-Olympiade für beste Unterhaltung auch für die zahlreichen Gäste.

Zwischen ihren Auftritten traten die jeweiligen Musikvereine gegeneinander an und kämpften um Punkte im Erkennen von Musiktiteln oder bei einer Musiker-Modenschau. Was der Nachwuchs musikalisch drauf hat, bewiesen rund 100 Jungmusiker aus den Vereinen.

Ein Volltreffer zum Ausklang waren die „Laizer Musikanten“, als Gewinner der „1. Überlinger Polkagaudi“ hatten sie schon bei der zweiten Jubiläumsveranstaltung bewiesen, dass sie ihre Gäste nicht nur musikalisch bestens unterhalten können. Der Musikverein Überlingen am Ried hatte auch keine Mühen gescheut und mit Unterstützung weiterer Überlinger Vereine für ein vielfältiges Speisenangebot gesorgt.

Südkurier, 18. April 2011

 

Der Wettbewerb

Sieger beim Blasmusikwettbewerb der 1. Überlinger Polkagaudi wurden die Laizer Musikanten.


Als Preis war ein Auftritt beim Bezirksmusikfest ausgeschrieben, der vom Musikverein Überlingen am Ried mit 1000 Euro belohnt wird. Mit ihrem Repertoire von böhmisch-mährischer Blasmusik über Schlager bis zu Bigband-Arrangements und Dixielands werden sie am 3. Juli von 18 bis 20 Uhr in der Überlinger Riedblickhalle spielen.

Südkurier, 18. April 2011

 

Generationen feiern Jubiläum

Singen-Überlingen – Ein 100. Geburtstag ist wahrlich ein Grund zum Feiern. 

 

Das taten die zahlreichen Gäste am Wochenende ausgiebig und in bester Stimmung beim 2. Überlinger Bockbierfest in der Riedblickhalle. Der Musikverein Überlingen am Ried hatte keine Mühen gescheut und für das Festwochenende ein Jubiläumsprogramm auf die Beine gestellt, das Blasmusik vom Feinsten und Gaudi zum Spaß aller Gäste wunderbar miteinander verband. Dazu bot die Halle typisch bayerisch geschmückt den passenden Rahmen, serviert wurde Bier vom Fass und Schmankerl aus der bayerischen Küche.

Schon zum Auftakt am Samstagabend platzte die Riedblickhalle fast aus den Nähten. Der Ansturm war so groß, dass zwischenzeitlich keine Gäste mehr eingelassen werden konnten. Und die hatten sich zünftig ins Zeug gelegt und kamen überwiegend in Dirndl und Lederhose. Nach dem offiziellen Bieranstich durch Oberbürgermeister Oliver Ehret und Ortsvorsteher Bernhard Schütz spielte die Froschenkapelle Radolfzell zur Bockbierparty auf und bewies sich als Garant für beste Stimmung bis weit in den frühen Morgen.

Am Sonntag ab zehn Uhr ging es gleich weiter, mit der Idee einer Überlinger Polkagaudi hatte der Musikverein voll ins Schwarze getroffen. Schon zu Beginn war die Halle voll besetzt, fast begierig schienen die Gäste den Blasmusikwettbewerb mit sechs Kapellen zu erwarten. Sie kamen voll auf ihre Kosten: Nur vom Musikerwechsel zwischen den Auftritten unterbrochen, rauschte ein musikalisches Potpourri von konzertanter Blasmusik bis hin zu fetzig schwungvollen Polkaklängen durch die Riedblickhalle.

Die Laizer Musikanten, Die Stadelhofner und Schwarzwaldschlawiner, Die jungen Egerländer, Blech und Schwefel und die Blaskapelle Stilbruch stellten sich der Jury und wetteiferten nicht nur mit ihren musikalischen Qualitäten. Nach Punkten bewertet wurden Stückauswahl, Zusammenspiel, Interpretation und Stilempfinden, Spielfreude und auch Publikumskontakt.

Mit witzigen Einlagen bewiesen sich einzelne Kapellen als mitreißende Stimmungsmacher – es blieb nicht beim Zuhören, die Gäste erhoben sich begeistert von den Stühlen und klatschten im Rhythmus mit.

 

Südkurier, 01. März 2011

Chrüzerbrötli mit geballtem Programm

  

Unter dem Motto „Ich trage einen großen Namen“ startete die Chrüzerbrötli-Zunft in die Überlinger Fasnacht

 

 
Chrüzerbrötli mit geballtem Programm

Überlingen am Ried – Viele Besucher hatten sich an diesem Abend in der Überlinger Riedblickhalle eingefunden. Allen voran konnte der Vorsitzende der Narrenzunft, Olaf Schramm, nach dem Einmarsch der Chrüzerbrötli-Zunft, getreu dem diesjährigen Motto „Ich trage einen großen Namen“ aus dem Singener Rathaus OB Oliver Ehret und Bürgermeister Bernd Häusler begrüßen. Gleich zu Anfang sorgten die „Kleinen“ der Hexen-Katzen-Clique für ein erstes Highlight des Abends. Bewundernswert trugen diese beim „Kinderhexentanz“ ihr Können vor und begeisterten das Publikum. Hoch hinaus ging es beim „Hexentanz“ der Großen.

Beim Showtanz der Maskenträger mit dem weltbekannten Titel von Falco „Rock me Amadeus“ applaudierte das Publikum begeistert. Aber nicht nur tänzerisch, sondern auch musikalisch wurden an diesem Abend Schwerpunkte gesetzt. Der Schalmeienclub sorgte bereits für einen schwungvollen Auftakt und eine ausgelassene Stimmung. Auch der Musikverein, der in diesem Jahr sein 100-jähriges Bestehen feiert, umrahmte bis zu später Stunde die verschiedenen Darbietungen, sorgte für launige Schunkeleinlagen und lud mit bekannten Fasnachtsmelodien und aktuellen Chart-Hits das Publikum zum Mitsingen ein.

In der Bütt überzeugte Ortsvorsteher Bernhard Schütz mit viel Witz und Humor. So manche Versprechungen aus dem Singener Rathaus wurden von ihm aufgegriffen. Mehrmals wies er mit dem Lied „Mein Dorf am Ried“ daraufhin, dass Überlingen ein wunderschöner Ort ist. Und damit Überlingen auch weiterhin so schön bleibe, wäre es dringend notwendig, dass die großen Lastwagen aus der Nachbargemeinde nicht mehr durch den schönen Ort fahren. Und wenn wir schon bei Bohlingen sind, begeisterten „Trine und Fine“ in ihren hinreißenden Kostümen auch in diesem Jahr das Publikum und philosophierten über das Leben im Nachbar- sowie im Heimatort und lösten mit ihrem Wortwitz so manche Begeisterungsstürme aus.

 

Text: Wolfgang Morschl

Südkurier, 13. Februar 2011

Jubiläumsumzug begeistert Tausende in Schramberg

 

Närrisches Jubiläumswochenende in Schramberg: 42 Zünfte und tausende Besucher feierten am Sonntag 100 Jahre Narrenzunft Schramberg und 75 Jahre Da-Bach-Na-Fahrt.

Die Narren der Vereinigung Schwäbisch Alemannischer Narrenzünfte (VSAN) kommen dieses Jahr aus dem Feiern nicht heraus.

Nachdem vielbejubelt "batschnass" oder auch "pforz trocke" die Zuber mehr oder weniger am Stück die Schiltach heruntergeschippert waren, wälzte sich eine 42 Zünfte lange Narrenlawine beim großen Umzug durch die Stadt.

Zünfte aus der Region von Offenburg bis zum Bodensee nahmen an dem vierstündigen Umzug durch Schramberg teil.

Südkurier, 13. Januar 2011


Gelungener Jubiläumsauftakt

 

 

Überlingen am Ried – Das Jahr 2011 soll ein Jahr voller musikalischer Höhepunkte und toller Veranstaltungen werden. Gleich zu Beginn des Festjahres zog Dirigent Michael Stefaniak

alle Register und glänzte mit seinen Überlinger Musikern

beim ersten Konzert des Jahres.

 

Festlich wurde das Kirchenkonzert in der Kirche Heilig Kreuz mit der „Fanfare For The Common Man“ eröffnet. Der Vorsitzende Jürgen Schröder begrüßte in einer kurzen Ansprache alle Gäste, dann ging es zügig und kurzweilig durch das Programm weiter.

Das zweite Stück „Nimrod“ (aus den Enigma Variationen) begeisterte das Publikum in der vollbesetzten Kirche ebenso, wie die beiden Stücke des böhmischen Komponisten Antonin Dvorák:

Das beschwingte Stück „Legende Nr.1“ und das

folkloristische Stück „Slawischer Tanz Nr.4“.

Zwischen den Titeln wurden besinnliche Texte, Gedanken und Gedichte von Ruth Brutscher vorgetragen, passend zu diesem Anlass und zu den vorgetragenen Musiktiteln.

Christiane Schadt, Stefanie Brutscher (beide an der Querflöte), sowie Inga Frank und Jasmin Schröder (Klarinette) glänzten beim darauffolgenden, sehr bekannten Musikstück „Flower Duett“.

Etwas moderner ging es bei „Air“ von Franz Watz zu, bei dem Josef Läufle sein Solo auf seiner Trompete vortrug und das Publikum begeisterte. Melodisch und in seinem Solopart ebenfalls sehr sicher meisterte auch Norbert Fuchs auf seinem Saxophon die

weltbekannte Melodie „A Whiter Shade Of Pale“.

Laut und imposant folgte dann der bereits letzte, anspruchsvolle Titel. Das grandiose Finale von Igor Stravinskys Komposition „Der Feuervogel“, das unter anderem im Disney-Spielfilm „Fantasia 2000“ verwendet und bekannt wurde.

 

Das Publikum spendete zum Schluss des Konzertes großen Applaus. So durfte eine Zugabe auf keinen Fall fehlen. Mit dem weltbekannten Lied „The Rose“ endete dieses Konzert und nach einer kurzweiligen, unterhaltsamen Stunde wurde das Publikum noch zu einem Sektempfang in das Bürgerhaus eingeladen. Hier nahm Ortsvorsteher Bernhard Schütz die Gelegenheit wahr, dem Verein zum Jubiläum zu gratulieren. Auch Blasmusik-Verbandspräsident Ulrich Kiecza dankte für das gelungene Konzert und wünschte dem Vorsitzenden Jürgen Schröder und seinem Verein ein ereignisreiches Geburtstagsjahr und

für die Zukunft weiterhin viel Erfolg.

 

Der Musikverein verlangte für diesen festlichen Abend kein Eintrittsgeld, stattdessen wurde für die „Aktion Sternsinger“ gesammelt. So kamen an diesem Abend 541 Euro an Spenden zusammen, die in den nächsten Tagen an diese Aktion weitergegeben werden.

 

Text: Wolfgang Morschl

Bild: Bettina Frank

Südkurier, 18. Mai 2010


Ein Hauch von Hollywood

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Überlingen am Ried – Ganz im Zeichen von Amerika und unter dem Motto „Broadway trifft Hollywood“ stand das Jahreskonzert des Musikvereins Überlingen am Ried zusammen mit dem Musikverein Allensbach. Was die Musiker ihren Gästen zwei Stunden lang boten, war ein abwechslungsreicher und musikalisch schwungvoller Konzertabend, der von Marsch und Musical bis hin zu grandiosen Filmhits reichte.

Aber nicht nur die Musiker auf der Bühne standen an diesem Abend im Mittelpunkt. Auch die Fans und Gäste wurden bereits beim Betreten der Halle auf dem langen, roten Teppichs gefeiert. Mit einem Blitzlichtgewitter wurden diese am Eingang empfangen und von Fotografen umringt. Hier fühlte sich so manch einer als großer Hollywood-Star. Eröffnet wurde das Konzert von der Bläserklasse des Musikvereins unter der Leitung von Petra Stütz mit den beiden Stücken „Beauty and the Beast“ und „Get me to the Church on time“ aus dem Musical „My fair lady“. Das Publikum in der vollbesetzten Riedblickhalle spendete für die kleinen Musiker begeisternden Applaus. Der fulminante Auftritt des Musikvereins Allensbach unter Leitung von Harry Kucharz sorgte zum Abschluss mit einem Trompetensolo für Kucharz mit dem Italo-Western „Spiel mir das Lied vom Tod“ für Gänsehaut. Nach einer kleiner Pause nahm der Musikverein Überlingen am Ried auf der Bühne Platz. Dirigent Michael Stefaniak eröffnete mit seiner Kapelle den zweiten Teil des Konzertes mit dem Thema „Musical“. Die beiden Musikerinnen Lisa Pfleghaar und Christiane Schadt führten sehr unterhaltsam durch das kurzweilige Programm. Mit „A Tribute to Kurt Weill“ erinnerten die Überlinger Musiker an einen großen Komponisten, der in den 1940er Jahren große musikalische Erfolge am Broadway feierte.

Die anstehenden Ehrungen nahm der Vertreter des Musikverbandes Markus Schönle vor. Nikolas Waibel und Yanik Lauber wurden für das Jungmusikerleistungsabzeichen in Bronze ausgezeichnet. Außerdem wurden Simone Ziegler und Bert Steidle für zehn Jahre, Petra Stütz für 20 Jahre und Harry Kucharz für 30 Jahre aktive Tätigkeit im Verein geehrt. Als Ehrungsmarsch brachten die Musiker auf der Bühne aus dem Musical „The Music Man“ die Melodie „Seventy Six Trombones“ zu Gehör. Auf dem weiteren Programm standen dann die schönsten Melodien aus dem Musical-Welterfolg „Tanz der Vampire“ und das perfekt vorgetragene Jazzstück „Birdland“. Danach konnte man sich an einer Zusammenfassung aus dem Musical „Wicked – Die Hexen von Oz“ erfreuen. Nach zwei Zugaben beendete der Musikverein den gelungenen Konzertabend.

Der Vorsitzende Jürgen Schröder dankte zum Schluss dem Schalmeienclub, der für das leibliche Wohl der Gäste sorgte und allen Mitwirkenden auf der Bühne für ihre Leistung. In wochenlanger, harter Arbeit hatten die Dirigenten mit den Musikern die Musikstücke einstudiert. Die Freizeit, die jeder in solch ein Konzert jedes Jahr steckt ist sehr groß. Die Zuschauer honorierten diese Arbeit beider Vereine und der Bläserklasse mit einem großen Applaus. Die Überlinger Musiker werden sich nun musikalisch auf das neue Sommerprogramm vorbereiten. Einige Auftritte stehen in diesem Jahr noch an, bevor es dann im Jahre 2011 ein großes Jubiläum, nämlich 100 Jahre Musikverein Überlingen am Ried zu feiern gibt.

 

Text: Wolfgang Morschl

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