Presse

Südkurier, 21.Januar 2013

 

Ein Marktplatz voller Narren und Musik

 

Radolfzell. Gigantisches Stelldichein der Musikgruppen auf dem Marktplatz nach dem Musikerumzug durch die Stadt

Für Publikum war auf dem Marktplatz kaum noch Platz. Über 40 Musikgruppen drängten sich am Freitagabend kurz vor 18 Uhr auf dem Platz. Am Ende des kleinen Musikgruppenumzugs stand ein gigantisches gemeinsames Konzert auf dem Programm. „Wichtig ist, gemeinsam anzufangen und gemeinsam aufzuhören“, schärfte Tobi Franz von der Froschenkapelle den Musikern auf dem Marktplatz ein. Happy Birthday für die Froschenzunft, den Froschenmarsch und natürlich den Ohrwurm „Zeller Fasnet“ spielten hunderte Musiker zusammen.

Ein Pfeifkonzert erntete der Froschenmusikerchef für den Hinweis, dass die Besenwirtschaften beim Narrentreffen wegen der Sperrstunde bereits um Mitternacht schließen mussten. „Was kümmert uns die Sperrstunde“, stimmten hunderte Kehlen aus Protest gegen die frühe Schließung an.

Vom Froschenbrunnen waren die zahlreichen Musikgruppen nach erfolgreichem Stellen des Narrenbaums durch Schwertstraße, Untertorstraße und Poststraße musizierend zum Abschlusskonzert marschiert. Bunt und abwechslungsreich präsentierten sich die unterschiedlichen Guggenmusiken, Narrenmusiken und Lumpenmusiken aus der näheren und weiteren Umgebung.

 

In den Straßen der Radolfzeller Altstadt säumten unzählige Schaulustige die Gassen und gaben einen kleinen Vorgeschmack auf den großen Festumzug am Sonntag. Nach dem Riesen-Fasnetsmusik-Konzert auf dem Marktplatz zogen die Musikgruppen weiter durch die Besenwirtschaften und Lokale in der Radolfzeller Innenstadt und sorgten noch lange für gute Stimmung bei den vielen Narren, die der Kälte und dem Blitzeis trotzten und in den Straßen feierten.

 

Bildergalerie im Internet:

www.suedkurier.de/fastnacht

Südkurier, 28.Dez.2012
 
Turbulenzen auf dem Marienhof
 
Die Theaterakteure des Musikvereins Überlingen a.R. trafen mit dem kurzweiligen Stück „Katzenjammer“ voll ins Schwarze.

Was für ein turbulenter Abend in der restlos ausverkauften Riedblickhalle. Die Überlinger erlebten einen originellen Theaterabend in drei Akten vor aufwendig gestalteter Kulisse mit zwei Bauernhäusern des Marienhofs. Viele Stunden Arbeit stecken darin. Unter der Regie von Jürgen Schröder, der im Stück den Opa Otto verkörperte, begann mit Alois (Bert Steidle) der erste Akt. Der Marienhof, ein großes landwirtschaftliches Anwesen mit jahrhundertealter Tradition, steht kurz vor dem finanziellen Ruin und muss verkauft werden. Jungbäuerin Brigitte (Christiane Schadt) bewirtschaftet das große Anwesen zusammen mit ihrem Opa Otto und Knecht Hannes (Klaus Rimmele). Als der Marienhof zum Verkauf steht, kündigt sich als erste Kaufinteressentin die gnädige Frau Henneliese (Petra Steidle) in Begleitung ihrer 17-jährigen Charlotte an. Ein Verwechslungsspiel beginnt, als sich herausstellt, dass es sich bei Charlotte nicht um ein junges Mädchen handelt, sondern um eine Katze. Als Henneliese verkündet, nur noch Gemüse anbauen zu wollen, beschließen die Bauern, Henneliese mit allen Mitteln loszuwerden.

Apropos loswerden: Da gibt es auch noch den Künstler Friedbert (Wolfgang Morschl), der unentgeltlich das baufällige Häuschen (Opas Altenteil) bewohnt und immer wieder Opfer unsäglicher Streiche wird. Für schallendes Gelächter sorgten die Verwirrungen um das zweite Opfer Peterle (Stefan Birsner). Seine Suche nach einer Bäuerin bleibt erfolglos. Die beiden alten Tanten Thusnelda (Jasmin Schröder) und die etwas schwerhörige Hermine (Miriam Moser), haben ebenfalls Interesse am Kauf des Hofes. Sie wollen den Marienhof für ihren Peter – das „Büble“(Andreas Gnädig) erwerben. In der über drei Stunden dauernden Vorführung rissen die Laienspieler ihr Publikum mit. Nach anfänglichem Lampenfieber wurden die Akteure immer selbstbewusster. Textsicher und ohne Hemmungen spielten sie ihre Rollen.

 

Bildergalerie im Internet:

 

www.musikverein-ueberlingen.de

Südkurier, 21. Nov 2011 

 

Echt stark: Blasmusik trifft Rock

 

Jubiläumskonzert des MV Überlingen in der Stadthalle bot den Zuschauern beste Unterhaltung

 

Die Stadthalle verwandelte sich in einen Konzertsaal: Der Musikverein Überlingen am Ried bot mit seinem außergewöhnlichen Jubiläumskonzert musikalischen Hochgenuss.

 

Singen – Der Latin-Sound der Gruppe „Santana“, Welthits von „Led Zeppelin“ und „Queen“ gespielt von einem Blasorchester? Dass dies ein musikalischer Genuss sein kann, bewiesen die Musikerinnen und Musiker des Musikvereins Überlingen am Ried. Das Jubiläumskonzert zum 100. Geburtstag des Vereins stand unter dem Motto „Blasmusik trifft Rock“ und bot den Zuhörern in der Stadthalle ein Konzert, das weit über den üblichen Rahmen eines Musikvereins hinausging.

Auch Titel wie „Bakerstreet“ oder „Light my fire“ gehören nicht unbedingt in das Repertoire einer Blaskapelle. Der MV Überlingen unter der Leitung von Michael Stefaniak wagte das Außergewöhnliche und bewies sein hohes musikalisches Niveau als Orchester und in brillanten Soloparts. Mit Gespür für nuancierte Interpretationen von fast sphärisch sanft anmutenden Passagen bis zu einem packend dynamischen Klangrausch demonstrierten die Akteure, dass es für ein Blasorchester keine musikalischen Grenzen gibt.

Zu den Highlights zählte auch „The Wall“ von Pink Floyd mit einem Kinderchor aus Nachwuchsmusikern des Vereins. Inklusive einem virtuosen Gitarrensolo von Carlos Magni, der wie Heiko Klaiber (Keyboard) und Teresa Klausmann und Christoph Metzger (Gesang) als Gäste mit dabei waren.

Es war ein Konzert mit zahlreichen Überraschungen, die größte erlebte wohl Vorsitzender Jürgen Schröder. Die „Pro-Musica-Plakette“ als Auszeichnung für den Verein für 100-jähriges instrumentales Musizieren, verliehen von Bundespräsident Christian Wulff und überreicht von Oberbürgermeister Oliver Ehret, nahm er wohl wissend entgegen. Von einer weiteren Auszeichnung wusste er nichts. „Ich bin sprachlos“, war Schröders Kommentar, als ihm die Landesehrennadel für langjährige Verdienste im Ehrenamt von OB Ehret überreicht wurde. Dazu zählt sein Engagement im MV und der Dorfgemeinschaft Überlingen, im Ortschaftsrat und Stadtrat.

Ihre Begeisterung für ein außergewöhnliches Konzert zeigten die Gäste mit anhaltendem Applaus.

Südkurier, 05. Juli 2011 


Blasmusik Bezirksmusikfest

Musiker in Festlaune

 Singen-Überlingen – Der Musikverein Überlingen am Ried versteht es, außergewöhnliche Feste auf die Beine zu stellen.


 Besonders wenn es um den 100. Geburtstag des Vereins geht. Die dritte Jubiläumsveranstaltung kombinierte mit dem Bezirksmusikfest für den Bezirk Schienerberg, einer Musiker-Olympiade und einer Karibischen Nacht Blasmusik vom Feinsten und beste Unterhaltung der zahlreichen Gäste.

Dazu als Open-Air Veranstaltung am Türmleweiher, der nicht nur als heimelige Kulisse sein Flair aufbot. Zur Karibischen Nacht am Samstagabend zog mit einer schwimmenden Cocktailbar auf dem Weiher, karibischer Dekoration und außergewöhnlichen Lichteffekten farbenprächtiges Südsee-Ambiente am Weiher ein. Die Stimmung konnte besser nicht sein, zusätzlich heizte die Partyband „Lemongras“ ein und Tanzvorführungen animierten zum Mitmachen.

Nach dem feierlichen Festgottesdienst am Sonntagmorgen ging es mit Blasmusik aller Stilrichtungen weiter, zur Eröffnung des Bezirksmusikfestes war die Trachtenmusikkapelle „Schleedorf“ extra aus Österreich angereist. Acht Musikvereine des Bezirks gaben sich dann ein Stelldichein und sorgten musikalisch und mit einer Musiker-Olympiade für beste Unterhaltung auch für die zahlreichen Gäste.

Zwischen ihren Auftritten traten die jeweiligen Musikvereine gegeneinander an und kämpften um Punkte im Erkennen von Musiktiteln oder bei einer Musiker-Modenschau. Was der Nachwuchs musikalisch drauf hat, bewiesen rund 100 Jungmusiker aus den Vereinen.

Ein Volltreffer zum Ausklang waren die „Laizer Musikanten“, als Gewinner der „1. Überlinger Polkagaudi“ hatten sie schon bei der zweiten Jubiläumsveranstaltung bewiesen, dass sie ihre Gäste nicht nur musikalisch bestens unterhalten können. Der Musikverein Überlingen am Ried hatte auch keine Mühen gescheut und mit Unterstützung weiterer Überlinger Vereine für ein vielfältiges Speisenangebot gesorgt.

Südkurier, 18. April 2011

 

Der Wettbewerb

Sieger beim Blasmusikwettbewerb der 1. Überlinger Polkagaudi wurden die Laizer Musikanten.


Als Preis war ein Auftritt beim Bezirksmusikfest ausgeschrieben, der vom Musikverein Überlingen am Ried mit 1000 Euro belohnt wird. Mit ihrem Repertoire von böhmisch-mährischer Blasmusik über Schlager bis zu Bigband-Arrangements und Dixielands werden sie am 3. Juli von 18 bis 20 Uhr in der Überlinger Riedblickhalle spielen.

Südkurier, 18. April 2011

 

Generationen feiern Jubiläum

Singen-Überlingen – Ein 100. Geburtstag ist wahrlich ein Grund zum Feiern. 

 

Das taten die zahlreichen Gäste am Wochenende ausgiebig und in bester Stimmung beim 2. Überlinger Bockbierfest in der Riedblickhalle. Der Musikverein Überlingen am Ried hatte keine Mühen gescheut und für das Festwochenende ein Jubiläumsprogramm auf die Beine gestellt, das Blasmusik vom Feinsten und Gaudi zum Spaß aller Gäste wunderbar miteinander verband. Dazu bot die Halle typisch bayerisch geschmückt den passenden Rahmen, serviert wurde Bier vom Fass und Schmankerl aus der bayerischen Küche.

Schon zum Auftakt am Samstagabend platzte die Riedblickhalle fast aus den Nähten. Der Ansturm war so groß, dass zwischenzeitlich keine Gäste mehr eingelassen werden konnten. Und die hatten sich zünftig ins Zeug gelegt und kamen überwiegend in Dirndl und Lederhose. Nach dem offiziellen Bieranstich durch Oberbürgermeister Oliver Ehret und Ortsvorsteher Bernhard Schütz spielte die Froschenkapelle Radolfzell zur Bockbierparty auf und bewies sich als Garant für beste Stimmung bis weit in den frühen Morgen.

Am Sonntag ab zehn Uhr ging es gleich weiter, mit der Idee einer Überlinger Polkagaudi hatte der Musikverein voll ins Schwarze getroffen. Schon zu Beginn war die Halle voll besetzt, fast begierig schienen die Gäste den Blasmusikwettbewerb mit sechs Kapellen zu erwarten. Sie kamen voll auf ihre Kosten: Nur vom Musikerwechsel zwischen den Auftritten unterbrochen, rauschte ein musikalisches Potpourri von konzertanter Blasmusik bis hin zu fetzig schwungvollen Polkaklängen durch die Riedblickhalle.

Die Laizer Musikanten, Die Stadelhofner und Schwarzwaldschlawiner, Die jungen Egerländer, Blech und Schwefel und die Blaskapelle Stilbruch stellten sich der Jury und wetteiferten nicht nur mit ihren musikalischen Qualitäten. Nach Punkten bewertet wurden Stückauswahl, Zusammenspiel, Interpretation und Stilempfinden, Spielfreude und auch Publikumskontakt.

Mit witzigen Einlagen bewiesen sich einzelne Kapellen als mitreißende Stimmungsmacher – es blieb nicht beim Zuhören, die Gäste erhoben sich begeistert von den Stühlen und klatschten im Rhythmus mit.

 

Südkurier, 01. März 2011

Chrüzerbrötli mit geballtem Programm

  

Unter dem Motto „Ich trage einen großen Namen“ startete die Chrüzerbrötli-Zunft in die Überlinger Fasnacht

 

 
Chrüzerbrötli mit geballtem Programm

Überlingen am Ried – Viele Besucher hatten sich an diesem Abend in der Überlinger Riedblickhalle eingefunden. Allen voran konnte der Vorsitzende der Narrenzunft, Olaf Schramm, nach dem Einmarsch der Chrüzerbrötli-Zunft, getreu dem diesjährigen Motto „Ich trage einen großen Namen“ aus dem Singener Rathaus OB Oliver Ehret und Bürgermeister Bernd Häusler begrüßen. Gleich zu Anfang sorgten die „Kleinen“ der Hexen-Katzen-Clique für ein erstes Highlight des Abends. Bewundernswert trugen diese beim „Kinderhexentanz“ ihr Können vor und begeisterten das Publikum. Hoch hinaus ging es beim „Hexentanz“ der Großen.

Beim Showtanz der Maskenträger mit dem weltbekannten Titel von Falco „Rock me Amadeus“ applaudierte das Publikum begeistert. Aber nicht nur tänzerisch, sondern auch musikalisch wurden an diesem Abend Schwerpunkte gesetzt. Der Schalmeienclub sorgte bereits für einen schwungvollen Auftakt und eine ausgelassene Stimmung. Auch der Musikverein, der in diesem Jahr sein 100-jähriges Bestehen feiert, umrahmte bis zu später Stunde die verschiedenen Darbietungen, sorgte für launige Schunkeleinlagen und lud mit bekannten Fasnachtsmelodien und aktuellen Chart-Hits das Publikum zum Mitsingen ein.

In der Bütt überzeugte Ortsvorsteher Bernhard Schütz mit viel Witz und Humor. So manche Versprechungen aus dem Singener Rathaus wurden von ihm aufgegriffen. Mehrmals wies er mit dem Lied „Mein Dorf am Ried“ daraufhin, dass Überlingen ein wunderschöner Ort ist. Und damit Überlingen auch weiterhin so schön bleibe, wäre es dringend notwendig, dass die großen Lastwagen aus der Nachbargemeinde nicht mehr durch den schönen Ort fahren. Und wenn wir schon bei Bohlingen sind, begeisterten „Trine und Fine“ in ihren hinreißenden Kostümen auch in diesem Jahr das Publikum und philosophierten über das Leben im Nachbar- sowie im Heimatort und lösten mit ihrem Wortwitz so manche Begeisterungsstürme aus.

 

Text: Wolfgang Morschl

Südkurier, 13. Februar 2011

Jubiläumsumzug begeistert Tausende in Schramberg

 

Närrisches Jubiläumswochenende in Schramberg: 42 Zünfte und tausende Besucher feierten am Sonntag 100 Jahre Narrenzunft Schramberg und 75 Jahre Da-Bach-Na-Fahrt.

Die Narren der Vereinigung Schwäbisch Alemannischer Narrenzünfte (VSAN) kommen dieses Jahr aus dem Feiern nicht heraus.

Nachdem vielbejubelt "batschnass" oder auch "pforz trocke" die Zuber mehr oder weniger am Stück die Schiltach heruntergeschippert waren, wälzte sich eine 42 Zünfte lange Narrenlawine beim großen Umzug durch die Stadt.

Zünfte aus der Region von Offenburg bis zum Bodensee nahmen an dem vierstündigen Umzug durch Schramberg teil.

Südkurier, 13. Januar 2011


Gelungener Jubiläumsauftakt

 

 

Überlingen am Ried – Das Jahr 2011 soll ein Jahr voller musikalischer Höhepunkte und toller Veranstaltungen werden. Gleich zu Beginn des Festjahres zog Dirigent Michael Stefaniak

alle Register und glänzte mit seinen Überlinger Musikern

beim ersten Konzert des Jahres.

 

Festlich wurde das Kirchenkonzert in der Kirche Heilig Kreuz mit der „Fanfare For The Common Man“ eröffnet. Der Vorsitzende Jürgen Schröder begrüßte in einer kurzen Ansprache alle Gäste, dann ging es zügig und kurzweilig durch das Programm weiter.

Das zweite Stück „Nimrod“ (aus den Enigma Variationen) begeisterte das Publikum in der vollbesetzten Kirche ebenso, wie die beiden Stücke des böhmischen Komponisten Antonin Dvorák:

Das beschwingte Stück „Legende Nr.1“ und das

folkloristische Stück „Slawischer Tanz Nr.4“.

Zwischen den Titeln wurden besinnliche Texte, Gedanken und Gedichte von Ruth Brutscher vorgetragen, passend zu diesem Anlass und zu den vorgetragenen Musiktiteln.

Christiane Schadt, Stefanie Brutscher (beide an der Querflöte), sowie Inga Frank und Jasmin Schröder (Klarinette) glänzten beim darauffolgenden, sehr bekannten Musikstück „Flower Duett“.

Etwas moderner ging es bei „Air“ von Franz Watz zu, bei dem Josef Läufle sein Solo auf seiner Trompete vortrug und das Publikum begeisterte. Melodisch und in seinem Solopart ebenfalls sehr sicher meisterte auch Norbert Fuchs auf seinem Saxophon die

weltbekannte Melodie „A Whiter Shade Of Pale“.

Laut und imposant folgte dann der bereits letzte, anspruchsvolle Titel. Das grandiose Finale von Igor Stravinskys Komposition „Der Feuervogel“, das unter anderem im Disney-Spielfilm „Fantasia 2000“ verwendet und bekannt wurde.

 

Das Publikum spendete zum Schluss des Konzertes großen Applaus. So durfte eine Zugabe auf keinen Fall fehlen. Mit dem weltbekannten Lied „The Rose“ endete dieses Konzert und nach einer kurzweiligen, unterhaltsamen Stunde wurde das Publikum noch zu einem Sektempfang in das Bürgerhaus eingeladen. Hier nahm Ortsvorsteher Bernhard Schütz die Gelegenheit wahr, dem Verein zum Jubiläum zu gratulieren. Auch Blasmusik-Verbandspräsident Ulrich Kiecza dankte für das gelungene Konzert und wünschte dem Vorsitzenden Jürgen Schröder und seinem Verein ein ereignisreiches Geburtstagsjahr und

für die Zukunft weiterhin viel Erfolg.

 

Der Musikverein verlangte für diesen festlichen Abend kein Eintrittsgeld, stattdessen wurde für die „Aktion Sternsinger“ gesammelt. So kamen an diesem Abend 541 Euro an Spenden zusammen, die in den nächsten Tagen an diese Aktion weitergegeben werden.

 

Text: Wolfgang Morschl

Bild: Bettina Frank

Südkurier, 18. Mai 2010


Ein Hauch von Hollywood

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Überlingen am Ried – Ganz im Zeichen von Amerika und unter dem Motto „Broadway trifft Hollywood“ stand das Jahreskonzert des Musikvereins Überlingen am Ried zusammen mit dem Musikverein Allensbach. Was die Musiker ihren Gästen zwei Stunden lang boten, war ein abwechslungsreicher und musikalisch schwungvoller Konzertabend, der von Marsch und Musical bis hin zu grandiosen Filmhits reichte.

Aber nicht nur die Musiker auf der Bühne standen an diesem Abend im Mittelpunkt. Auch die Fans und Gäste wurden bereits beim Betreten der Halle auf dem langen, roten Teppichs gefeiert. Mit einem Blitzlichtgewitter wurden diese am Eingang empfangen und von Fotografen umringt. Hier fühlte sich so manch einer als großer Hollywood-Star. Eröffnet wurde das Konzert von der Bläserklasse des Musikvereins unter der Leitung von Petra Stütz mit den beiden Stücken „Beauty and the Beast“ und „Get me to the Church on time“ aus dem Musical „My fair lady“. Das Publikum in der vollbesetzten Riedblickhalle spendete für die kleinen Musiker begeisternden Applaus. Der fulminante Auftritt des Musikvereins Allensbach unter Leitung von Harry Kucharz sorgte zum Abschluss mit einem Trompetensolo für Kucharz mit dem Italo-Western „Spiel mir das Lied vom Tod“ für Gänsehaut. Nach einer kleiner Pause nahm der Musikverein Überlingen am Ried auf der Bühne Platz. Dirigent Michael Stefaniak eröffnete mit seiner Kapelle den zweiten Teil des Konzertes mit dem Thema „Musical“. Die beiden Musikerinnen Lisa Pfleghaar und Christiane Schadt führten sehr unterhaltsam durch das kurzweilige Programm. Mit „A Tribute to Kurt Weill“ erinnerten die Überlinger Musiker an einen großen Komponisten, der in den 1940er Jahren große musikalische Erfolge am Broadway feierte.

Die anstehenden Ehrungen nahm der Vertreter des Musikverbandes Markus Schönle vor. Nikolas Waibel und Yanik Lauber wurden für das Jungmusikerleistungsabzeichen in Bronze ausgezeichnet. Außerdem wurden Simone Ziegler und Bert Steidle für zehn Jahre, Petra Stütz für 20 Jahre und Harry Kucharz für 30 Jahre aktive Tätigkeit im Verein geehrt. Als Ehrungsmarsch brachten die Musiker auf der Bühne aus dem Musical „The Music Man“ die Melodie „Seventy Six Trombones“ zu Gehör. Auf dem weiteren Programm standen dann die schönsten Melodien aus dem Musical-Welterfolg „Tanz der Vampire“ und das perfekt vorgetragene Jazzstück „Birdland“. Danach konnte man sich an einer Zusammenfassung aus dem Musical „Wicked – Die Hexen von Oz“ erfreuen. Nach zwei Zugaben beendete der Musikverein den gelungenen Konzertabend.

Der Vorsitzende Jürgen Schröder dankte zum Schluss dem Schalmeienclub, der für das leibliche Wohl der Gäste sorgte und allen Mitwirkenden auf der Bühne für ihre Leistung. In wochenlanger, harter Arbeit hatten die Dirigenten mit den Musikern die Musikstücke einstudiert. Die Freizeit, die jeder in solch ein Konzert jedes Jahr steckt ist sehr groß. Die Zuschauer honorierten diese Arbeit beider Vereine und der Bläserklasse mit einem großen Applaus. Die Überlinger Musiker werden sich nun musikalisch auf das neue Sommerprogramm vorbereiten. Einige Auftritte stehen in diesem Jahr noch an, bevor es dann im Jahre 2011 ein großes Jubiläum, nämlich 100 Jahre Musikverein Überlingen am Ried zu feiern gibt.

 

Text: Wolfgang Morschl

Terminvorschau:

23.06.13

Frühschoppenkonzert

auf dem Nebelhorn

(Kleinwalsertal)

 

01.07.13

Gartenfest Worblingen

 

06./07.07.13

Dorffest in Überlingen a.R.

 

21.07.13

Strandfest Iznang

 

25.08.13

Sichelhenke Bohlingen

 

und jetzt schon

unbedingt vormerken:

 

13.10.13

Auftritt im Europa-Park

 

12./13.04.14

5.Überlinger Bockbierfest

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